Erstellt am 21. Mai 2014, 15:00

von Richard Vogler

Nach Notoperation wieder wohlauf. Akademiekicker / Bei einer Klassenfahrt in Hamburg wurde Thomas Köller zweimal operiert. Diese Woche kehrt er gesund wieder heim.

Unterstützung. Rudi und Christa Köller standen ihrem Sohn Thomas in Hamburg zur Seite.  |  NOEN, Privat
Eine Klassenfahrt nach Hamburg nahm für Thomas Köller eine unglückliche Wende mit einem Krankenhausaufenthalt – schlussendlich ging die Sache gut aus und der 17-Jährige ist wieder gesund. Am Montag, den 5. Mai, hob der Flieger mit den Schülern der 3CK Fußball HAK und Pfarrer Günther Kroiss (in seiner Funktion als Lehrer) sowie die Pädagoginnen Sonja Holub und Beatrix Schweiger in Richtung Hamburg ab.

Montagnachmittag ortete Thomas zum ersten Mal Schmerzen in der Leistengegend. Nachdem diese immer stärker wurden, wurde er mit dem Rettungswagen in das Hamburger Krankenhaus transportiert, wo ein Röntgen und eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt wurden. Noch am selben Tag wurde er in die Herberge zurückgebracht.

„Trotz Medikamenten wurden die Schmerzen immer schlimmer, gegen 2 Uhr in der Früh wurde ich mit dem Notarzt wieder in das Krankenhaus gefahren“, berichtet der Akademie-Kicker. Dort wurden ihm Infusionen verabreicht, ein Ultraschall durchgeführt und die Blutwerte bestimmt. Die Ursache für die Schmerzen waren jedoch noch nicht gefunden, Mittwochabend wurde eine Notoperation durchgeführt und der Blinddarm entfernt.

„Am Donnerstag hatte ich jedoch noch immer Schmerzen und die Entzündungswerte spielten verrückt. Sie schossen auf 340 rauf, 1 ist ein normaler Wert“, berichtet Thomas. Dies brachte jedoch nicht die erwünschte Wirkung, die Schmerzen blieben weiter. Nach erneuter Untersuchung erkannten die Ärzte einen minimalen Abszess in der Leistengegend. Am Freitag wurde Köller wieder operiert und verbrachte einige Tage auf der Intensivstation.

Eiterherd als Ursache für die Schmerzen

„Der Eiterherd war schlussendlich die Ursache. Als dieser entfernt war, ging es mir mit der Zeit wieder besser.“ Freitag vergangener Woche wurde der letzte Schlauch entfernt. Geplant ist, dass er am Dienstag seinen Rückflug antritt (Anm: Stand Dienstag bei Redaktionssschluss).

„Ich möchte mich vor allem bei meinen Eltern bedanken, sie waren mir eine große Hilfe (Anm.: Rudi und Christa Köller flogen sofort nach Hamburg) wie auch bei meinen Klassenkameraden und den Lehrern, sie haben mich toll unterstützt. Viele Bekannte haben sich nach mir erkundigt. Auch bei denen will ich mich für die Fürsorge bedanken“, richtet der HAK-Schüler abschließend im Gespräch mit der BVZ aus.