Erstellt am 29. April 2015, 10:43

von Melanie Windbüchler

Geplantes Schulfest fällt ins Wasser. Das Schulfest, welches der Vorstand der NMS geplant hatte, findet doch nicht statt. Obmann gibt fehlender Kommunikation schuld.

Gutes Verhältnis. Brigitte Knotzer schätzt das Engagement von Johann Janecek.  |  NOEN, Privat

Johann Janecek, Obmann des Elternvereins der Neuen Mittelschule ärgert sich. Denn das Schulfest, für welches er auch schon die Energie Burgenland als Sponsor anwerben konnte, fällt nun ins Wasser. Er macht dafür aber nicht die Schule verantwortlich: „Das grundlegende Problem ist, dass es dem Elternverein nicht möglich ist, mit den Eltern direkt zu kommunizieren. Wir müssen den Umweg über die Schüler nehmen, welche aber oftmals ihren Eltern nicht alles weiterleiten.“

Damit er das Schulfest machen kann, hatte er Fragebögen ausgeteilt, um zu sehen, wie viel Unterstützung er von den Eltern bekommen würde und wann den Eltern das Schulfest am liebsten gewesen wäre. „Von 170 Schülern sind aber ungefähr nur 30 Fragebögen zurück gekommen. Wenn ich mir denke, dass dieses Jahr 70 Prozent aller Eltern in den Verein eingezahlt haben, und die Rücklaufquote der Fragebögen so schlecht ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Erziehungsberechtigten kein Interesse daran hätten.“

Zugriff auf Kontaktdaten nicht möglich

Für den Obmann wäre es wünschenswert, wenn er auf die Kontaktdaten der Eltern zugreifen könnte, um nicht mehr den Umweg über die Schüler nehmen zu müssen. Jedoch ist dies aus Datenschutzgründen nicht möglich. Er würde sich aber auch wünschen, mehr Einsatz von den Lehrern zu sehen: „Die Lehrer sollen die Schüler öfters daran erinnern, dass sie, wenn sie etwas vom Elternverein bekommen, es auch an die Eltern weiterleiten.“

Direktorin Brigitte Knotzer bewundert das Engagement des Obmanns, rät ihm aber, es nicht zu sehr persönlich zu nehmen: „Er hat so viel Herzblut hineingesteckt, um das Schulfest zum Laufen zu bringen. Allerdings hatte das Schulfest schon in den letzten Jahren nicht funktioniert, da einfach immer weniger Leute gekommen sind. Ich weiß nicht, ob es am Interesse der Eltern liegt oder daran, dass viele Nachrichten in den Schultaschen verwahrlosen. Es tut uns allen leid, dass er so enttäuscht wurde.“