Erstellt am 23. September 2015, 08:04

von Michael Kremser

Neue Vizeortschefin für Marktgemeinde. Christian Sagartz legt seine Funktion als Vizebürgermeister zugunsten der ÖVP-Landesfunktionen ab – Petra Pankl folgt auf ihn.

 |  NOEN, BVZ

In der Marktgemeinde tagt diesen Donnerstag einmal wieder das Ortsparlament. Wichtiger Punkt auf der Tagesordnung wird diesmal die Bestimmung eines neuen, 2. Vizebürgermeisters sein.

Diese Funktion hatte bis zuletzt Landtagsabgeordneter und ÖVP-Burgenland Klubobmann Christian Sagartz. Als Nachfolgerin wird ÖVP-Gemeindevorständin Petra Pankl bestellt werden, wie SPÖ-Bürgermeister Herbert Gelbmann bereits im Vorfeld verriet.

Sagartz will sich auf Land konzentrieren

„Christian will sich in Zukunft auf seine neue Funktion in der Landespartei als Klubobmann konzentrieren, dem Gemeinderat wird er aber dennoch erhalten bleiben und sicherlich auch engagiert tätig sein“, so der Ortschef.

Pankl ist seit 2007 im Gemeinderat und seit 2009 im Vorstand, zudem wirkt sie in diversen örtlichen Vereinen mit und hat die Funktion der Landesfinanzreferentin des Österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmerbundes (ÖAAB) inne. „Am Donnerstag werde ich offiziell als Nachfolgerin von Christian Sagartz bestellt, deshalb laufen die Arbeiten schon jetzt auf Hochtouren“, berichtet die künftige Vizeortschefin.

Sagartz war seit 2007 ÖVP-Vizebürgermeister in der Marktgemeinde und seit 2002 im Ortsparlament vertreten. Zuvor schon engagierte sich der 34-jährige Pöttschinger als Bezirksobmann der jungen ÖVP Mattersburg und fungierte zuletzt als Landesgeschäftsführer der Burgenländischen Volkspartei.

„Nach knapp acht Jahren als Vizebürgermeister übergebe ich dieses Amt an Petra Pankl. Mir ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen, aber aufgrund meiner beruflichen Änderungen wäre nur mehr wenig Zeit geblieben, diese Funktion auszuüben. Als Klubobmann habe ich eine vielseitige und fordernde Aufgabe übernommen. In der Arbeit im Landtag werden wir die Kontrolle schärfen und dort, wo es angebracht ist, Kritik äußern und eigene Ideen und Alternativen verstärkt einbringen“, so Sagartz, über seine Beweggründe.