Erstellt am 21. Dezember 2013, 23:59

Neun Hektar Schutz vor Hochwasser. In Planung. Das neun Hektar große Rückhaltebecken soll Entlastung für Walbersdorf und auch weitere Wulka-Gemeinden bringen.

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Von Richard Vogler

WALBERSDORF / MARZ / In Walbersdorf kommt es bei starken Regenfällen immer wieder zu Überlastungen des Kanals - dieses Problem soll in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören. Das Rückhaltebecken, welches die vom Marzerbach kommenden Regenfälle auffangen soll, wird neun Hektar groß sein und soll 150.000 Kubikmeter Speichervolumen umfassen, der Damm soll eine Höhe von fünf Metern erreichen. Gebaut wird es von Walbersdorf kommend auf der linken Seite des Marzerbaches, nach der Herold-Mühle.

Genauer Zeitplan ist noch nicht fixiert

Einen genauen Zeitplan, wann es gebaut werden soll, gibt es noch nicht und die Kosten stehen auch noch nicht fest. Vor Kurzem wurden die Pläne jenen 15 Personen, auf deren Grundstücken das Retentionsbecken gebaut werden soll, vorgestellt.

Mit den Personen muss zunächst noch verhandelt werden, und vom Ministerium (finanziert das Rückhaltebecken mit) muss noch grünes Licht gegeben werden - diese Schritte sind jedoch nur Formalakte.In Marz, am Ortsende in Richtung Sieggraben, wurde vor einigen Jahren bereits ein Rückhaltebecken gebaut. „Das entlastet Walbersdorf nur geringfügig. Es läuft noch zusätzlich das Regenwasser vom Klettenbach und das gesamte Wasser vom Marzer Kogel dort rein.Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, dass dieses Becken gebaut wird“, berichtet Stadtrat Hubert Lang. Das Rückhaltebecken wird nicht nur die Situation in Walbersdorf entspannen. Es wird auch für andere angrenzende Gemeinden von Vorteil sein: Nämlich für jene, die sich entlang der Wulka (der Marzerbach mündet darin) befinden.