Erstellt am 24. April 2013, 00:00

Neun Illegale geschnappt. Tipp / Die Polizei konnte illegal eingereiste Personen aufgreifen. Drei wurden nach einem Anruf in einem Lokal in Pöttelsdorf verhaftet.

PÖTTERSDORF/BEZIRK / Polizeibeamte konnte vergangene Woche insgesamt neun illegale Grenzgänger im Bezirk aufgreifen. Am Dienstagabend nahmen Polizisten nach einem Anruf zwei marokkanische und einen tunesischen Staatsangehörigen in einem Lokal in Pöttelsdorf fest.

Die Männer konnten sich weder ausweisen noch den Beamten glaubhaft machen, dass sie legal eingereist waren. „Sie haben sich einen Kaffee bei uns gekauft und als sie zur Tür raus wollten, wurden sie von der Polizei aufgegriffen“, so die Wirtsfrau.

Weitere Grenzgänger wurden in den Gemeinden Loipersbach, Pöttsching und Mattersburg gefasst. In der Bezirkshauptstadt wurde eine Streife auf die illegal eingereisten Personen aufmerksam.

Die Polizeibeamten hielten die illegalen Grenzgänger an und nach der Erstaufnahme wurden sie ins Kompetenzzentrum in Eisenstadt überstellt. Je nachdem ob die jeweiligen Personen einen Asylantrag stellen, wird weiter vorgegangen. Schlussendlich kommen sie in die Erstaufnahmestelle Traiskirchen.

„Aufgriffe sind nicht besorgniserregend“

Laut Bezirkspolizeikommandant Robert Galler sind die Vorfälle nicht besorgniserregend. „In anderen Bezirken gibt es höhere Aufgriffszahlen. Wir werden die Situation weiter beobachten“, so Galler.

29 illegale Grenzgänger haben Polizisten am Dienstag und Mittwoch im Burgenland binnen weniger als 24 Stunden aufgegriffen. Im Bezirk Jennersdorf ging den Beamten auch eine mutmaßliche Schlepperin ins Netz. Auf der B65 nahe Dobersdorf stoppte eine Streife einen weißen Kleintransporter. Zur Verstärkung herbeigerufene Polizeistreifen griffen binnen kurzer Zeit acht Männer aus Pakistan und Afghanistan auf.

18 Migranten hielt die Exekutive schließlich im Bezirk Neusiedl am See an: In der Nähe des Bahnhofs von Neusiedl am See wurden 14 Personen aufgegriffen, vier weitere waren in Nickelsdorf auf der B10 unterwegs.