Erstellt am 04. April 2012, 00:00

ÖVP-Forderung: Eine Stunde gratis parken. MATTERSBURGER INNENSTADT / Marban (SP) erteilt eine Absage und verweist auf ein mögliches neues Gesamtverkehrskonzept.

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VON RICHARD VOGLER

MATTERSBURG / Die ÖVP veranstaltete vergangenen Samstag am Veranstaltungsplatz ihren ÖVP-Bürgerdialog: Es geht um unsere Innenstadt!“.

Ein Thema, das laut ÖVP-Vizebürgermeister großen Anklang fand, war jenes der Parksituation. „Wir fordern eine Stunde Gratis-Parken in der Innenstadt“, so Ulrich, der weiter ausführt: „Die Leute fahren in die Einkaufszentren, weil sie dort gratis parken können. Mit einer Stunde umsonst parken könnte man wieder mehr Personen in die Innenstadt locken.“ Eine komplette Befreiung von der Parkgebühr lehnt Ulrich ab. „Da hätten wir die ganze Zeit Dauerparker.“ Geht es nach Ulrich, so sind die Einnahmen aus den Strafen, die von Parksündern eingenommen werden, ein Nullsummenspiel. „Der finanzielle Aufwand für die Parksheriffs und das Geld der Autofahrer halten sich in etwa die Waage“, hält der Vize fest.

„Eine Einzellösung  ist nicht zielführend“

Einer Änderung müsste die SPÖ mit der Mehrheit im Gemeinderat zustimmen, SPÖ-Vize Helmut Marban erteilt jedoch eine Absage. „Dem kann ich nicht viel abgewinnen. Eine Einzellösung in einem Gesamten ist nicht zielführend. Wir haben bald ein Gespräch mit einem Experten, wo die gesamte Verkehrssituation der Stadt betrachtet wird“, so Marban.

Die Forderung von Ulrich gilt für die gesamte Innenstadt. Bei zwei Flächen im Zentrum wird dies bereits praktiziert. Im „Kremsergassl“ (Seitengasse der ehemaligen Bäckerei Kremser, zwischen Haupt- und Hochstraße), kann mit der Parkuhr zwei Stunden geparkt werden und im MEZ kann das Auto bereits jetzt die erste Stunde ohne Gebühr abgestellt werden.