Erstellt am 14. September 2015, 17:46

von Richard Vogler

Ottakringer Arena wieder voll belegt. 600 Flüchtlinge binnen wenigen Stunden von Nickelsdorf nach Wiesen transportiert

 |  NOEN, Richard Vogler

Update Dienstag 15:45 Uhr

Sachspenden werden im Sammelzentrum Ottakringer Arena zurzeit nicht entgegen genommen.Freiwillige Helfer sind jedoch nach wie vor willkommen. 


Update Montagabend:

Am Montag gegen 17 Uhr waren geschätzte 500 Flüchtlinge im Lager, 150 haben seit dem gestrigen Tag das Lager bereits verlassen.

Zu diesem Zeipunkt fuhren erneut Busse von Nickelsdorf in Richtung Wiesen, 100 Personen werden in der Ottakringer Arena aufgenommen.
 

Ottakringer Arena wieder voll belegt

600 Flüchtlinge binnen wenigen Stunden von Nickelsdorf nach Wiesen transportiert.

Sonntag gegen 11.30 Uhr wurde Samariterbund-Geschäftsführer und Einsatzleiter Wolfgang Dihanits in Kenntnis gesetzt, dass weitere Busse mit Flüchtlingen mit Bussen nach Wiesen kommen werden. Rund 40 Samariterbund-Mitarbeiter sowie zahlreiche Polizeibeamten waren schnell vor Ort, gegen 14 Uhr trafen die ersten Busse ein.



Sukzessive kamen weitere zur Ottakringer Arena, gegen 18 Uhr war das letzte Fahrzeug angekommen und das Sammelzentrum mit rund 600 Personen voll belegt. Auch in Wiesen machte schnell jene Meldung die Runde, wonach Deutschland den Zugverkehr bereits gestoppt hatte.

Dennoch versuchten kurz nach 18 Uhr einige Flüchtlinge mit dem Taxi in Richtung Wien zu gelangen. Nachdem die Polizeibeamten die Flüchtlingen von der Situation in Kenntnis gesetzt  hatten, blieben diese im Sammelzentrum. Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung war wieder enorm. Nachdem von Donnerstag bis inklusive Samstag rund 200 freiwillige Helfer die Flüchtlinge versorgten, waren am Sonntag 150 Menschen (Stand 18 Uhr) in Wiesen. 

Sonntagabend war das Sammelzentrum in der Ottakringer Arena mit 650 Flüchtlingen voll belegt. Obwohl der Zugverkehr nach Deutschland eingestellt worden ist, haben bereits 100 Flüchtlinge das Lager verlassen mit vermutlicher Destination Wien: 50 Personen mit dem Zug, weitere 50 mit anderen Verkehrsmitteln.

Der Samariterbund sucht für die Betreuung am Montag noch Freiwillige. Diese können sich direkt beim Festivalgelände melden.