Erstellt am 02. Februar 2011, 00:00

Pfarrer Erwin Schügerl: Ab September in Pension. PFARRGEMEINDE MATTERSBURG / Der langjährige Pfarrer von Mattersburg hat sein Pensionsansuchen bereits eingereicht.

Eine Ära geht zu Ende. Der aus Neudörfl stammende Erwin Schügerl wurde 1989 Pfarrer von Mattersburg. VOGLER  |  NOEN
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VON RICHARD VOGLER

MATTERSBURG / In der Mattersburger Pfarre steht eine Änderung am Plan: Pfarrer Erwin Schügerl hat sein Pensionsansuchen per 1. September bei der Diözese Eisenstadt eingereicht. Schügerl wuchs in Neudörfl auf, besuchte die örtliche Volksschule, ehe er ans Mattersburger Gymnasium, wo er auch das Knabenseminar besuchte, wechselte und unter Direktor Friedrich Smudits 1958 maturierte.

Erwin Schügerl folgte  auf Franz Stocker

Nach fünf Jahren Theologiestudium war er ein Jahr Kaplan in Deutschkreutz, ehe er als Erzieher im Bischöflichen Seminar und im Katholischen Schülerheim die Schüler betreute. 1979 übernahm er die Pfarre Kleinfrauenhaid und folgte 1989 auf Pfarrer Franz Stocker. Das schönste Erlebnis während seiner geistlichen Tätigkeit in Mattersburg? „Ein einzelnes Ereignis kann ich nicht nennen. Was mich vor allem gefreut hat, war die Tatsache, dass es immer genug freiwillige verlässige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für die Tätigkeiten in der Pfarre wie zum Beispiel die Kommunionsvorbereitung gegeben hat.“ Der größte Unterschied zwischen heute und den Anfangsjahren in Mattersburg? „Der Kirchenbesuch ist zurückgegangen, vor allem die Kinder und Jugendlichen werden weniger. Das ist jedoch ein allgemeiner Trend, nicht nur in Mattersburg.“ Schügerl wird auch weiterhin in Mattersburg wohnhaft bleiben. Im ehemaligen Knabenseminar, das die Pöttschinger Siedlungsgenossenschaft umgebaut hat, hat er sich eine Wohnung gekauft. Der Pfarrer hat aus gesundheitlichen Gründen sein Pensionsansuchen eingereicht. „Falls der Bischof jedoch will, dass ich aushelfe, wo Not am Mann ist, werde ich diesem Wunsch natürlich folgen.“

Wer auf Schügerl folgen wird, ist noch offen. Ab Ende März gibt es eine Bewerbungsfrist und der Nachfolger wird von der Diözese entschieden.