Erstellt am 13. April 2016, 05:34

von Melanie Windbüchler

Pickerlfieber im Bezirk. Zahlreiche Menschen haben sich wieder das EM-Sammelalbum geholt und Vereine wie auch Private gründen Tauschbörsen.

Der CF Integrationale (oben rechts, im Bild Obmann Andreas Neugebauer und Stellvertreter Martin Rupp) veranstaltet fortan jeden Sonntag (16 bis 20 Uhr) im Savio eine Pickerltauschbörse.  |  NOEN
Viele hat’s gepackt: Das Sammelfieber rund um die Panini-Sticker ist wieder ausgebrochen. Um das Sammelheft auch vollzubekommen, ohne viel Geld ausgeben zu müssen, gibt es einige Tipps und Tricks (siehe unten). Auch Tauschbörsen werden rund um den Bezirk gegründet (siehe unten).

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Warum entsteht allerdings dieser Hype? „Weil es Österreich erstmals selbst geschafft hat, sich für die EM zu qualifizieren. Wir werden auch Spiele vor Ort sehen – insofern ein besonderes Ereignis und eine nachhaltige Erinnerung“, erläutert der Neudörfler Martin Giefing, der eine Tauschbörse ins Leben gerufen hat.

Auch die Walbersdorferin Jessica Bauer ist eine Sammlerin mit Leib und Seele: „Ich sammle, seit ich denken kann. Ein Ziel ist es auch, alle Pickerl gerade einzukleben. Allerdings ist jetzt schon eines schief.“
 

Tauschbörsen:

  • Verein CF Integrationale: Jeden Sonntag von 16 bis 20 Uhr im Mattersburger Café Savio.

  • Martin Giefing: 22. April von 15 bis 18 Uhr im Martinihof Neudörfl.

  • Kinderfreunde Neudörfl: Am 30. April, 28. Mai und 11. Juni jeweils von 9 bis 11 Uhr im Kinderfreundeheim Neudörfl.

  • Kiwikicken: 25. Juni am Sportplatz in Wiesen.
     


Die Tipps der Experten

Martin Rupp: „Am besten kauft man gleich zu Beginn eine große Schachtel mit 100 Päckchen. Das gibt Motivation und man hat einige Pickerl fürs Tauschen auf einen Schlag. Am Beginn einer EM oder einer WM sollte man mit dem Album fertig sein - das ist ein ungeschriebenes Gesetz!“

Martin Giefing: „Man sollte unbedingt die Tauschbörsen aufsuchen. Dort trifft man auf viele Menschen, die nicht nur die gleiche Leidenschaft teilen, sondern auch vielleicht die Pickerl haben, die man selbst braucht. Eine weitere Möglichkeit wäre, sich mit dem Verwandten- und Freundeskreis zu vernetzen, um zu tauschen.“

Jessica Bauer: „Ab 350 Pickerln zahlt es sich nicht mehr aus, noch weiterhin Packungen zu kaufen. Da gibt man nur Geld für das aus, was man schon hat. Mein Sammelbuch ist mit 450 von circa 680 Pickerln schon recht voll. Trotzdem fehlen noch viele. Daher wende ich mich an meine Freunde in Facebook. Ich poste, ob noch jemand Pickerl sammelt, und schreibe diejenigen an, die meinen Status liken. So bin ich auch schon zu dem ein oder anderen Pickerl gekommen.“