Erstellt am 02. Mai 2012, 00:00

Pläne für Verkehrsentlastung. ERSTE GESPRÄCHE / Die Ortschefs Loipersbach, Agendorf und Schattendorf planen eine Straße von Loipersbach nach Agendorf.

LOIPERSBACH/SCHATTENDORF / Die Gemeinden Loipersbach, Agendorf und Schattendorf sind bestrebt, das Verkehrsaufkommen in den drei Dörfern künftig zu entlasten. Dies soll durch die Verwirklichung einer bereits seit längerem geplanten Verbindungsstraße zwischen Loipersbach und Agendorf erfolgen.

Hierzu gab es bereits erste Gespräche der drei Bürgermeister, um gemeinsam den Projektplan zu initiieren und in den nächsten Jahren gemeinsam zu verwirklichen.

„Wir wollen dadurch den Verkehr in den Gemeinden entlasten. Wir müssen noch die Förderungen abklären, um alle Möglichkeiten ausschöpfen, die wir durch Subventionen vom Land Burgenland und der Europäischen Union erhalten können“, so Schattendorfs Bürgermeister Johann Lotter. Dazu wird auch das Regional Management Burgenland (RMB) eingebunden.

Wiederaufnahme von  einstigen Bestrebungen

Bereits in der Vergangenheit gab es Bestrebungen, eine Verbindungsstraße von Agendorf in Richtung Loipersbach zu errichten. Das Thema wurde nun neu aufgriffen, da der Verkehr durch die Grenzeröffnung zugenommen hat und aufgrund dessen Diskussionen aufgekommen sind, wie man dem entgegenwirken kann.

Hierbei soll es sich um eine Landstraße handeln und nicht um einen besseren Güterweg, so wie es bei der Verbindungsstraße zwischen Schattendorf und Agendorf der Fall ist.

„Wir brauchen eine richtige Straße, um mehr für die Nachhaltigkeit zu sorgen. Die Gemeinde Schattendorf nimmt hier eher mehr eine unterstützende Rolle ein. Aufgrund des Verkehrsaufkommens sind wir aber sehr daran interessiert den Verkehr, der durch das Dorf durchgeht zu entlasten“, so Lotter.

Für Loipersbachs Bürgermeister Erhard Aminger ist es noch zu früh, um über das Projekt zu sprechen: „Wir befinden uns im Vorgesprächsstadium. Es gibt zwar Bestrebungen, aber das dauert alles seine Zeit und ich möchte die Erwartungshaltung der Menschen nicht zu hoch ansetzen, bevor es noch keine konkreten Pläne oder Zusagen gibt.“