Erstellt am 21. August 2013, 00:00

Plan: Pächter für die Martinischenke. Nachfolger in Aussicht / Stefan und Helga Zach hören mit Ende 2013 auf. Ende November fällt die Entscheidung, ob es einen Pächter gibt.

Wirte aus Leidenschaft. Die Martinischenke wurde 1981 eröffnet, seit 1987 heißt das Chef-Duo Stefan und Helga Zach. Foto: Vogler  |  NOEN, Vogler
Von Richard Vogler

Nachfolger in Aussicht / Dass Stefan und Helga Zach als Wirten nicht mehr weitermachen werden, war schon länger beschlossene Sache. Dass es nun ein Gasthaus weniger in der Bezirkshauptstadt gibt, ist jedoch nicht fix: Läuft alles glatt, so wird es einen Pächter geben.

Gesundheit und Pensionsalter als Gründe

Die Angelegenheit wurde vor einiger Zeit in die Hände eines Maklers übergeben. „Es gibt einen möglichen Pächter, der sich interessiert gezeigt hat. In den nächsten Wochen wird es ein Gespräch geben, dann sehen wir weiter“, so Stefan Zach. Bis Ende November wird die Entscheidung fallen, so lange läuft der Vertrag mit dem beauftragten Makler.

Für Stefan und Helga Zach ist also mit Ende des Jahres definitiv Schluss. „Einerseits sind es bei uns beiden gesundheitliche Gründe, und ich habe das Pensionsalter dann auch erreicht“, erläutert der Wirt die Gründe, warum er den Kochlöffel und das Serviertablett an den Nagel hängt.

Seit 1987 mit Weinkeller und Weinseminaren

Der größte Unterschied zu der Zeit, als der Gastronom sein Lokal eröffnete (17. April 1981) und heute? „Ganz einfach. Damals gab es sieben Wirtshäuser und 38 Heurige, die abwechselnd das Jahr über aufsperrten.“ Zum Vergleich: Neben der Martinischenke gibt es nun als „klassische“ Wirtshäuser noch den Florianihof in Mattersburg und die Gasthäuser Budschedl sowie Schwentenwein im Ortsteil Walbersdorf sowie drei Heurige (Morawitz, Nussbaumer-Weiss und der Wurlitzer-Heurige).

Die Martinischenke wurde von Stefan und Norbert Zach eröffnet, seit 1987 ist das Chef-Duo Stefan und Helga Zach. Es kam ein Weinkeller dazu - dort wurden auch Weinseminare angeboten, in regelmäßigen Abständen gibt es Ausstellungen und seit sechs Jahren gibt es den „Musikantenstammtisch“ mit Volksmusik.