Erstellt am 13. April 2011, 00:00

Plan: Schönheitsklinik in Pöttsching ab 2012. ERSTE SCHRITTE / Die Bauverhandlung für die „Beauty Farm“ von Assad Saad fand bereits vergangene Woche statt.

VON RICHARD VOGLER

PÖTTSCHING / Die ersten Schritte sind vollbracht - in Pöttsching soll eine Schönheitsklinik entstehen. Für das Projekt zeichnet Assad Saad, aus dem arabischen Raumstammend und seit vielen Jahren in Wien wohnhaft, verantwortlich.

Der Standort war zunächst  im Kurort geplant

„Ich hatte eigentlich geplant, die Schönheitsklinik in Bad Sauerbrunn zu bauen. Dort war es jedoch unmöglich, einen adäquaten Grund zu bekommen“, berichtet Saad. Er wurde in Pöttsching fündig und kaufte ein rund 2.500 Quadratmeter großes Grundstück. „Es ist eine zentrale Lage in Pöttsching, die Verkehrsanbindung ist sehr gut“, so Saad. Der Unternehmer betrieb bereits in Stubenberg ein Gesundheitszentrum mit rund 50 Zimmern. In Pöttsching sollen vor allem „ästhetische Schönheitschirurgie, unter anderem Fettabsaugung und Botox-Behandlungen, durchgeführt werden.“ Die Schönheitsklinik soll 19 Zimmer umfassen sowie zwischen zwölf und 15 Arbeitsplätze schaffen.

Das Projekt befindet sich zur Zeit noch im Anfangsstadium. Läuft alles glatt, so will Saad im Herbst nächsten Jahres eröffnen. Laut Pöttschings SPÖ-Bürgermeister Herbert Gelbmann ist „Saad bereits vor einiger Zeit mit seiner Idee an mich herangetreten.“

Die Baupläne wurden von Saad mittlerweile eingereicht und vergangene Woche fand die Bauverhandlung statt. Im Vorfeld gab es Bedenken von einigen Anrainern, die ein verstärktes Verkehrsaufkommen und ein Verstellen der Parkplätze befürchteten. Diese Bedenken sind laut dem Ortschef jedoch unbegründet. „Es werden dort genug Parkplätze gebaut. Die Verbauung des Grundstücks beträgt nur 19 Prozent“, so Gelbmann.

Laut dem Bürgermeister waren vier Anrainer bei der Bauverhandlung vor Ort, drei kündigten an, dass sie keinen Einspruch gegen den Bau einlegen werden. Und sollte dennoch Einspruch erhoben werden, so - geht es nach Gelbmann - sind die Chancen, dass das Projekt noch fällt - minimal. „Nach derzeitigem Stand der Dinge wird es genehmigt.“