Erstellt am 29. April 2015, 10:43

von RED

Hotterbereinigung wieder im Fokus. Die Bürgerinitiative Bad Sauerbrunn Keltenberg setzt ihre Hoffnungen auf Bad Sauerbrunns Ortschef Gerhard Hutter.

Das Areal ist schon lange ein Thema beider Gemeinden.  |  NOEN, Google

Vor einigen Jahren formierte sich die Bürgerinitiative Bad Sauerbrunn Keltenberg (Bikus) in der Gemeinde Pöttsching – Ziel war von Vorneherein die Hotterbereinigung, sprich die Zugehörigkeit zu einer der angrenzenden Gemeinden deutlich zu definieren, denn laut derzeitiger Situation befinden sich Teile des Siedlungsgebietes auf Wiesener, andere wiederum auf Pöttschinger Hotter – die offizielle Gemeindezugehörigkeit liegt bei Pöttsching.

Doch geht es nach den Wünschen der Bikus, so soll das Gebiet überhaupt in die Kurgemeinde Bad Sauerbrunn eingegliedert werden, eine Forderung, die der dortige Ortschef Gerhard Hutter kräftig unterstützt.

Für die Initiative und Hutter ist klar, eine Eingliederung des Siedlungsgebietes in den Verwaltungsbereich der Kurgemeinde wirft für die betroffenen Bewohner nur Vorteile auf, liegt das Areal mit 1,5 Kilometern vom Bad Sauerbrunner Ortszentrum entfernt doch deutlich näher an der Gemeinde als an Pöttsching – hier beträgt die Entfernung sechs Kilometer.

"Wunsch der Bewohner sollte man respektieren"

„Die Bewohner der Keltenbergsiedlung fühlen sich einfach näher mit Bad Sauerbrunn verbunden, ich finde diesen Wunsch sollte man respektieren“, so Hutter. In Pöttsching sieht man das freilich anders.

Dort sind die Forderungen der Bikus der Gemeinde bestens bekannt. „Die Grenzen der Gemeinde sind nun einmal historisch bedingt, dass der Pöttschinger Hotter ein so großes Gebiet umfasst, ist nun einmal so, abtreten werden wir davon sicherlich nichts so einfach“, findet Pöttschings Bürgermeister Herbert Gelbmann klare Worte zu dem Thema, und merkt weiter an, dass in dieser Frage noch ein langwieriger Arbeitsprozess bevorstehe, und genauere Erhebungen durchgeführt werden müssen. „Dass die Diskussion vor der Wahl nun wieder aufflammt, ist ein reines Politikum“, so Gelbmann.

Hutter meint allerdings, dass er auch nach der Wahl die Bewohner des Keltenberges und die Bikus weiterhin in ihren Forderungen unterstützen werde.