Erstellt am 05. Mai 2015, 16:10

von APA/Red

Klage gegen Helene Fischer: Fortsetzung am 22. Juni. Der vom Burgenländer Heimo Eitel angestrengte Zivilprozess gegen Schlagersängerin Helene Fischer findet am 22. Juni seine Fortsetzung.

Zur Verhandlung im Bezirksgericht Mattersburg wurden laut Auskunft des Landesgerichts Eisenstadt nur die Vertreter der beiden Parteien geladen. Die Befragung von Zeugen bzw. eine Videokonferenz mit Fischer sei nicht vorgesehen, hieß es am Dienstag auf Anfrage.

Verhandlung für eine halbe Stunde

Die Verhandlung wurde für eine halbe Stunde ausgeschrieben. Der Zivilprozess hatte am 9. März unter großem Medieninteresse begonnen.

Eitel, der an ALS (Amyotropher Lateralsklerose) leidet, hatte Fischer geklagt, weil er sich bei einer Begegnung am Rande eines Konzertes in Mörbisch im Vorjahr von ihr als Behinderter diskriminiert gefühlt hatte. BVZ.at hatte berichtet:

Ein Vermittlungsversuch des Richters zu Verhandlungsbeginn war gescheitert, da der Anwalt Fischers "keine Vergleichsmöglichkeit" sah. Ein Vergleich wäre "nicht tragbar für die Beklagte".

2.000 Euro für die erlittene Diskriminierung

Der Kläger hatte sich bereit erklärt, die Angelegenheit als erledigt zu betrachten, falls es zu einer "kurzen Aussprache" mit Fischer komme.

Im Klagebegehren waren für den Pensionisten 2.000 Euro für die erlittene Diskriminierung und 9.600 Euro für psychische und physische Schmerzen geltend gemacht worden mit dem Argument, sein Gesundheitszustand habe sich nach dem Vorfall verschlechtert.