Erstellt am 27. April 2011, 00:00

Rätselraten um Unfall. POLTERABEND / Traktor mit Anhänger, der für Personen nicht zugelassen war, kippte um. Ursache für den Unfall noch ungeklärt.

Massenauflauf. Feuerwehr, Noartz, Kriseninterventionsteam und die Feuerwehr eilten zu Hilfe. ZVG  |  NOEN
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BEZIRK MATTERSBURG / Der Traktorunfall beim geplanten Polterabend sorgt noch immer für Gesprächsstoff. Großes Rätselraten herrscht vor allem über die Ursache: Warum der Traktor umkippte, ist noch immer ungeklärt.

„Wir hatten einen Riesenschreck“, berichtet der 28-jährige Forchtensteiner, der zum Polterabend geladen hatte. Warum der Traktor mit den 17 Personen umgekippt ist, konnte auch er am Montag nicht sagen: „Das weiß ich nicht, alles ist so schnell gegangen.“ Dem Bräutigam, er und seine Verlobte heiraten am 14. Mai, ist bis auf den Schock nicht allzu viel passiert.

„Ich habe leichte Verletzungen am Knöchel“, so der Forchten-steiner. Ob alles rechtens abgelaufen ist und ob der Traktor-Chauffeur auch zum Fahren eines solchen Geräts berechtigt war? „Das weiß ich nicht genau, dazu möchte ich auch nichts sagen“, erklärte der Bräutigam.

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Vom Sportplatz weg in  Richtung geplanten Polterer

Die Polterer-Partie machte sich vom Sportplatz kommend auf dem Weg Richtung Rosalia, als der Anhänger beim Abbiegen umkippte. Die Feuerwehren Forchtenau und Neustift, Rettung, Notarzt, Dienst habende Ärztin und Notarzthubschrauber wurden zur Unfallstelle gerufen, auch ein Kriseninterventions-Team war vor Ort. Beim Eintreffen bot sich den Einsatzkräften ein Bild des Schrecke

ns. Im Umkreis des umgestürzten Anhängers saßen und lagen verletzte Personen, die sichtlich unter Schock standen. Nach der Erstversorgung wurden 15 Personen in die Krankenhäuser Wiener Neustadt Eisenstadt und Neunkirchen gebracht. Informationen zufolge (Stand Dienstagnachmittag) befinden sich noch zwei Personen im Spital. Der Fahrer – er stand schwer unter Schock – wird noch im Krankenhaus Eisenstadt betreut. Ein Mattersburger erlitt bei dem Unfall einen Milzriss und befindet sich noch im KH Neunkirchen auf der Intensivstation, Lebensgefahr bestehe aber keine. Nach ersten Erhebungen von Seiten der Polizei war der Lenker nicht alkoholisiert. Der Anhänger war die Bewirtschaftung zugelassen, für den Personentransport im Straßenverkehr jedoch nicht. Die Erhebungen, warum der Anhänger umstürzte, sind noch im Laufen.