Erstellt am 22. Mai 2013, 13:45

Rapid-Anhänger randalierten im Zug. Grün-weiße Schlachtenbummler demolierten nach dem Spiel beim SV Mattersburg Sitze und Mistkübel und schmissen diese aus dem Zug.

(Noch) friedliche Stimmung. Während der Partie gab es keine Anzeichen für die Randale im Zug nach dem Spiel. Foto: Weller  |  NOEN, Weller
Von Richard Vogler

MATTERSBURG / Vor, während und nach dem Spiel am Samstag beim SV Mattersburg verhielten sich die Rapid-Anhänger ruhig. Bei der Heimfahrt randalierte eine Gruppe im Zug jedoch gehörig, was 23 Anzeigen zur Folge hatte.

Spiele des Rekordmeisters bedeuten immer ein Risikospiel, 80 Beamte waren auch vergangenen Samstag wieder im Einsatz. Die Stimmung vor und nach dem Match war geprägt von keinerlei Aggressionen, lediglich bei einem kleinen Vorfall – ein Rapidler wollte sich ohne Eintrittskarte Zugang ins Stadion verschaffen – musste die Exekutive für Ordnung sorgen.

Nach dem Abpfiff ging es jedoch im Zug nach Wien rund. „Wir wurden verständigt, dass aus diesem Zug Gegenstände geworfen wurden und haben die Kollegen aus Wiener Neustadt verständigt“, berichtet Bezirkspolizeikommandant Robert Galler. Die Anhänger demolierten Sitze und rissen Mistkübel aus der Verankerung und der Zug musste in Wiener Neustadt angehalten werden. Dort warteten bereits die Beamten, die es mit zum Teil alkoholisierten und aggressiven Schlachtenbummlern zu tun hatten. Insgesamt hagelte es 23 Anzeigen, unter anderem wegen Sachbeschädigung und Lärmerregung.