Erstellt am 01. Dezember 2016, 05:14

von BVZ Redaktion

Kein Geld für „Ehe“. Das schlechte Gewissen plagt einen Mann, der sich auf eine Scheinehe einließ. Er meldete sich nun bei der Polizei.

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Skurilles hat sich vor Kurzem in der Rotlichtszene abgespielt. Ein vom Schicksal hart Gezeichneter (Name der Redaktion bekannt) dürfte demnach Gaunern aus dem Rotlichtmilieu auf den Leim gegangen sein. Ein Unternehmer aus der Region soll dem Mann ein unmoralisches Angebot gemacht haben: Für eine Scheinehe mit einer 23-jährigen Prostituierten wurde ihm Geld angeboten. Er nahm schließlich den Vorschlag an.

Eine illegal in Österreich lebende Dominikanerin, die in einem Etablissement arbeitet, hat der Burgenländer noch im November geheiratet. Nur, Geld hat er bis dato nicht gesehen. Jetzt hat er sich an die Polizei gewandt.

Immerhin wurde ihm ein Betrag von 2.000 Euro angeboten, den er aber nicht erhalten hat. Nun drückt ihn aber das schlechte Gewissen. Es setzt ihm hart zu. „Ich habe mich an die Polizei gewandt und den Fall geschildert“, erzählt der Betroffene, der sich aufgrund von Angstzuständen derzeit in psychiatrischer Behandlung im Krankenhaus befindet.

Aber die Eheschließung wirft zusätzliche Fragen auf. Denn der Mann ist besachwaltet. „Im Gesetz steht drinnen, dass der Sachwalter einer Eheschließung eines auch nur teilbedingten Besachwalteten zustimmen muss“, meint der betreuende Sachwalter und ergänzt: „Ich habe die Zustimmung nicht erteilt.“