Erstellt am 19. Oktober 2011, 00:00

Regisseur Murnberger nun mit der „Revanche“. STREIT UM FEUERWEHRHAUS / Wolfgang Murnberger kontert: Nun bringt er ein Flugblatt unter die Wiesener Bevölkerung

Wolfgang Murnberger: „Damit wird das Ortszentrum für Generationen verschandelt.“  |  NOEN
VON RICHARD VOGLER

WIESEN / Der Streit um den Standort des geplanten Feuerwehrhauses geht in die nächste Runde: Nun bringt Regisseur Wolfgang Murnberger ein Flugblatt unter die Wiesener Bevölkerung. Zur Vorgeschichte: Das neue Feuerwehrhaus ist im Zentrum von Wiesen geplant. Rund um Murnberger und Altbürgermeister Johann Habeler bildete sich ein Initiative gegen den geplanten Standort. Diese versucht nun mit einer Unterschriftenliste eine Volksbefragung zu initiieren. Vor kurzem gab es einen Wirbel rund um eine Postwurfsendung von ÖVP-Ortschef Matthias Weghofer, in den er von Nestbeschmutzern sprach.

Murnberger gab in der Folge die „Goldene Erdbeere“ zurück. Vergangene Woche wurde das Thema erneut aktuell - dieses Mal landete ein vierseitiges Flugblatt von Murnberger in den Briefkästen der Wiesener. Er hebt vor allem einen Standpunkt der Befürworter eines Alternativstandortes hervor, dass mit dem großen Bau des Feuerwehrhauses „das Ortszentrum für Generationen verschandelt“ werde. Er verweist in seinem Informationsblatt auf das „Ausstiegsszenario“, die Unterschriftenaktion. Sollten 20 Prozent der Wähler für eine Volksbefragung unterschreiben, muss der Gemeinderat dazu Stellung nehmen. Die Reaktion von Weghofer? „In diesem Sinne erübrigt sich jeder Kommentar, die Bevölkerung wägt selber ab.“ Gerade das Feuerwehrhaus war ein Thema bei der vorige Woche abgehaltenen Gemeinderatssitzung - diverse Arbeiten wurden vergeben und es wird eine neue Ausschreibung für die Baumeisterabeiten geben. „Es wird auf die Kritikpunkte eingegangen. Die Tore werden neu ausgeschrieben, sie sollen mehr Glas haben“, erläutert der Bürgermeister.