Erstellt am 08. Februar 2012, 00:00

Rochade am Posten des Bezirksschulinspektors. BENCSICS ABGELÖST / Karin Vukman-Artner, bis 1. Februar Direktorin der Hornsteiner Volksschule, leitet nun den Bezirk.

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MATTERSBURG / Vor einiger Zeit beschlossen in einem Regierungsübereinkommen Landeshauptmann Hans Niessl und Stellvertreter Franz Steindl, dass es in naher Zukunft statt sieben Bezirksschulinspektoren bzw. Bezirksschulräten, drei Bildungsregionen geben soll. Seit 1. Februar gab es die ersten Änderungen. Die Auswirkungen für den Bezirk Mattersburg? Andreas Bencsics, erst seit zwei Jahren Bezirksschulinspektor, wurde abgelöst und durch Karin Vukman-Artner, sie war bis 1. Februar Volksschuldirektorin in Hornstein, ersetzt.

Die offizielle Version am Montagvormittag war folgende: „Der Bezirk Mattersburg wird von Landesschulinspektor Deutsch vorübergehend betreut. Spätestens nach den Semesterferien wird es eine neue Schulaufsicht für das Volksgruppenwesen im Bezirk Mattersburg geben“, so Landesschulratspräsident Gerhard Resch am Montagvormittag. Zu diesem Zeitpunkt war auf der Homepage der Volksschule Hornstein jedoch bereits verlautbart, dass „Karin Vukman-Artner mit der Schulaufsicht über das Minderheitenschulwesen und den Bezirk Mattersburg betraut“ sei. Und Landesschulinspektor Deutsch verlautbarte Vukman-Artner bereits in einem Mail an Schuldirektoren als neue Bezirksschulinspektorin. Welche Beweggründe dahinter stecken, konnte nicht eruiert werden. Resch war Dienstagvormittag für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Andreas Bencsics blickt also auf eine kurze Tätigkeit als Mattersburger Bezirksschulinspektor zurück. „Schon vor zwei Jahren bei meinem Dienstantritt in den beiden Bezirken Mattersburg und Oberpullendorf war klar, dass es sich bei dieser Beauftragung um eine Zwischenlösung handelt, da Umstrukturierungen geplant waren. Dass die Entscheidung nun zu diesem Zeitpunkt und in dieser Form erfolgte, kam allerdings auch für mich überraschend, nehme diese aber natürlich zur Kenntnis. Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen bedanken, die Verständnis für meine besondere Situation mit den beiden Bezirken hatten, mir vertrauten und mit mir kooperierten“, resümiert Bencsics.