Erstellt am 02. Juli 2014, 06:31

von Helga Ostermayer

Fäkalien und Papier im Bachbett. Der Rohrbacher Bach war am Ende der Bachzeile verunreinigt. Grund waren Hochdruck-Durchspülungsarbeiten.

Gestank. Durch die Kanalspülung mit einem Hochdruckreiniger kam es im Rohrbacher Bach zu Verunreinigungen. Mittlerweile ist aber alles wieder sauber. Foto: Schütz  |  NOEN, Schütz
Der Rohrbacher FPÖ-Mandatar Herbert Schütz wurde vor Kurzem von empörten Anrainern kontaktiert, dass im Rohrbacher Bach, am Ende der Bachzeile, Fäkalien und Klopapier schwimmen würden, beziehungsweise sich an der Uferböschung verfangen hätten und einen entsprechenden Gestank verbreiteten.

Seitenhieb auf Bürgermeister Reismüller

Schütz hielt Nachschau und informierte die Medien. Herbert Schütz: „Seit Jahren urgieren die Bürger bei der Gemeinde, dass es fast immer bei stärkerem Regen Geruchsbelästigung gibt und Klopapier sowie sogar manchmal auch Fäkalien im Bach schwimmen. Die Anrainer wollen endlich eine Lösung sehen. Wo bleibt der Umweltanwalt des Landes Burgenland? Da lässt er sich nicht sehen?“, wettert er.

Auch einen Seitenhieb auf Bürgermeister Alfred Reismüller teilt er aus: „Spesen kassiert der Bürgermeister als Obmann im Abwasserverband, aber handeln tut er nicht.“ Schütz fährt fort: „Die FPÖ Rohrbach fordert eine Lösung dieser unerträglichen Situation und nicht ein Verschieben auf den Sankt-Nimmerleinstag.“

Verstopfung: Gemeindearbeiter behob Problem

Die Ursache für das Problem ist der Gemeinde bekannt. Amtmann Hans Brünner weiß: „Ein Spülfahrzeug reinigte den Kanal mit einem Hochdruckreiniger, weil wir beabsichtigen, einen Kanalkataster herstellen zu lassen. Danach wird der Zustand des Kanals durch eine Kamera erfasst.“

Durch diese Reinigungsarbeiten hat sich der Kanal verstopft und es kam zu dem Austritt. Mittlerweile ist aber, laut Brünner, alles wieder von einem Gemeindearbeiter behoben worden.

Bürgermeister Alfred Reismüller will zu den Äußerungen von Herbert Schütz kein Statement abgeben.