Erstellt am 26. November 2014, 10:14

von Helga Ostermayer

Schlechte Stimmung bei Bürgerversammlung. Fragesteller und Bürgermeister blieben sich bei der Diskussion nichts schuldig.

 |  NOEN, zVg

Bei der vor Kurzem abgehaltenen Bürgerversammlung ging es im Gegensatz zu den letzten Jahren diesmal alles andere als harmonisch ab. Themen wie das neue Feuerwehrhaus (die BVZ berichtete darüber) sowie Ortsbildpflege und betreutes Wohnen standen zur Diskussion.

„Statt einer ausführlichen Beantwortung der Fragen gab es persönliche Untergriffe des Bürgermeisters Alfred Reismüllers, gegenüber den Fragenden“, behauptet Herbert Schütz von der FPÖ, der auch gleich einige Punkte anführt: „Der ehemalige Gemeindevorstand Anton Gerdenitsch nahm die Anfrage der FPÖ zum Thema Verwilderung des Kreuzweges auf und fragte, ob es dabei bliebe, diesen Weg nur einmal im Jahr zu mähen?“ Antwort: „Bis jetzt hat es gereicht!“ sei, laut Schütz, die kurze Antwort des Bürgermeisters gewesen.

Fragen und Antworten waren nicht immer fair

Der ehemalige Bürgermeister Franz Guttmann fragte laut Schütz: „Ist die Pflege des Friedhofes ausreichend, wenn sich die Leute dort schon rund um die Gräber selbst mähen müssen?“ Hier sei von Seiten des Bürgermeisters keine Antwort gekommen. Weiters erkundigte sich der Alt-Bürgermeister nach dem ursprünglich in der alten Gemeinde geplanten Projekt ’betreutes Wohnen‘.

„Das war schlicht und einfach nicht verwirklichbar. Wer die Idee gehabt hat, dies bei der alten Gemeinde zu machen, der muss bei der zugemachten Türe angerannt sein!“, soll Bürgermeister Reismüller zur Antwort gegeben haben. Auch Martin Mihalits von der ÖVP, der ebenfalls bei der Versammlung anwesend war, bestätig, „dass die Stimmung nicht die beste war. Es war die Fragestellung nicht immer fair und dem entsprechend fielen auch die Antworten des Bürgermeisters aus.“ Bürgermeister Alfred Reismüller war für ein Statement bis Redaktionsschluss nicht erreichbar.