Erstellt am 26. Februar 2014, 10:30

von Richard Vogler

Rohrbacher Familie im Krisenherd. Rohrbach/Kiew / Billy und Tatjana Bordo erlebten die Proteste in der ukrainischen Hauptstadt mit.

Billy Bordo war während der Proteste in Kiew live vor Ort. Foto: Privat  |  NOEN, Privat
Von Richard Vogler

Die Situation mit Protesten und den darauf folgenden Auseinandersetzungen mit zahlreichen Toten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew war das Thema schlechthin in den Medien. Die Rohrbacher Familie Bordo war vor Kurzem in Kiew direkt vor Ort.

„Man hat gespürt, dass die Situation eskalieren könnte“

„Meine Frau stammt aus Kiew, ihre Verwandtschaft lebt noch dort. Wir wollten uns die Situation live ansehen“, berichtet der Rohrbacher Billy Bordo. Abgereist sind die beiden vor zwei Wochen.

x  |  NOEN, Privat
„Die Kämpfe mit den Toten haben wir nicht miterlebt, wir sind noch rechtzeitig abgereist. Als wir unten waren, gab es schon Proteste und man hat gespürt, dass die Situation eskalieren könnte“, so Bordo, der weiter ausführt: „Bei den Menschen unten herrscht eine gewisse Verunsicherung, weil man nicht weiß, wie es weitergeht.“

Tatjana Bordo hält über Skype Kontakt zu ihren Geschwistern und ihrer weiteren Verwandtschaft. „Ich habe keine Angst gehabt, als wir unten waren. Wir Ukrainer sind starke Menschen.“, so Tatjana Bordo abschließend.