Erstellt am 04. Dezember 2013, 23:59

Schattendorf: Ruhe nach Einbruchsserie. Schattendorf / 2012 war die Grenzgemeinde Opfer mehrerer Einbrüche innerhalb kürzester Zeit. Sicherheit wurde verstärkt.

Bevölkerungsnah. Der Dorfpolizist sorgte nicht nur in Schattendorf für ein verstärktes Sicherheitsempfinden.  |  NOEN, christian schulter

Ende Sommer und Anfang Herbst 2012 stieg die Anzahl der Einbrüche im Bezirk an. Laut SPÖ hat es allein in Schattendorf innerhalb von zwei Wochen 24 Einbrüche gegeben. Nach der Aufklärung im Februar ist es nun ruhig in der Grenzgemeinde. Laut Bezirkspolizeikommandant Robert Galler wurde verstärkt patrouilliert.

Einbrechergruppen begingen 40 Delikte

Die Gemeinde Schattendorf setzte laut Bürgermeister Johann Lotter auf intensive Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung der Bevölkerung.

„Wir haben Flugzetteln verteilt und in unserer Gemeindezeitung auf das Thema verstärkt aufmerksam gemacht. Zudem haben wir eng mit der Polizei zusammengearbeitet, das war ein großes Plus. Der Erfolg hat uns schlussendlich Recht gegeben“, so der Schattendorfer Ortschef Johann Lotter.

Im Februar dieses Jahres kam die Meldung: Einbruchsserie geklärt. „Es handelt sich um Einbrechergruppen, denen insgesamt zehn bis zwölf Personen angehören. An die 40 Delikte in Draßburg, Baumgarten und Schattendorf werden ihnen vorgeworfen. Weiters waren sie auch in Niederösterreich unterwegs. Sie wurden wegen insgesamt 180 Delikten angezeigt“, so SPÖ-Klubobmann Christian Illedits.

Dorfpolizist seit Februar als zusätzliche Stütze unterwegs

Laut dem SPÖ-Politiker hat eine spezielle Gruppe der Kriminalpolizei vor längerer Zeit eine Tätergruppe aufgegriffen.

Ebenfalls im Februar wurde das Konzept des Dorfpolizisten wieder eingeführt. Eine zusätzliche Fußstreife patrouilliert dabei durch die Ortschaften und tritt mit der Bevölkerung in Kontakt, um dadurch das Sicherheitsgefühl der Menschen zu heben.

Von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr sind die Sicherheitsbeamten unterwegs und kontaktieren die Bevölkerung, um herauszufinden „wo der Schuh“ drückt. „Mit dem Comeback des Dorfpolizisten ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gesetzt worden“, weiß Bürgermeister Johann Lotter.