Erstellt am 09. September 2014, 11:23

Schimpftiraden von Fischer-Fans gegen Anwaltsbüro. Manche Fans von Schlagersängerin Helene Fischer halten offenbar nichts von den Absichten Heimo Eitels, den Star zu verklagen, weil dieser - so der Vorwurf des Bad Sauerbrunners - eine Gruppe von behinderten Menschen ausgelacht haben soll.

Heimo Eitel (im Bild) wirft dem deutschen Schlagerstar Helene Fischer Mobbing vor. Fischer soll im Juli vor einem Konzert in Mörbisch "einen großen Bogen" um eine Gruppe von Menschen mit Handicap gemacht und sie ausgelacht haben.  |  NOEN, PRIVAT (APA)
Die Angestellten der Anwältin Astrid Wagner, die den Fall übernommen hat, wurden nun am Telefon beschimpft und bedroht, teilte Wagner heute, Dienstag, mit.

"Es wurden ordinäre Ausdrücke von den Fans benutzt, die ich nicht wiedergeben möchte", erzählte die Anwältin. Sie habe eine Fangschaltung legen lassen, so Wagner, die Heimo Eitel, jenen Burgenländer, der den Star klagen will, vertritt. Wann eine mögliche Klage eingereicht werde, war zunächst noch nicht klar. Der Fall werde genau überprüft, was vermutlich einige Wochen dauern werde. "Es gibt nichts Neues", so die Anwältin. Fischer selbst hatte sich gegenüber der "Bild"-Zeitung geäußert: "Die Vorwürfe schockieren mich sehr." Die Schlagersängerin wies die Vorhaltungen zurück.