Erstellt am 28. Mai 2014, 08:00

von Richard Vogler

Schütz erneut gekündigt. Rohrbach/Eisenstadt / Der Landesschulrat sprach dem ehemaligen HTL-Lehrer Herbert Schütz - obwohl kein aufrechtes Dienstverhältnis besteht - zum zweiten Mal die Kündigung aus.

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Der Streit zwischen dem ehemaligen HTL-Lehrer Herbert Schütz und Direktor Stefan Wagner ist um eine Facette reicher - Schütz wurde zum zweiten Mal gekündigt.

Start mit Vorwurf des vorgetäuschter Krankenstands

Zur Vorgeschichte: Schütz, seines Zeichens auch FPÖ-Bezirksparteiobmann, war im Dezember 2012 als Physik-Lehrer der HTL Eisenstadt entlassen worden. Ihm wird vorgeworfen, er habe weisungswidrig an einem Seminar teilgenommen und einen Krankenstand vorgetäuscht. Diese Entscheidung bekämpft er nun vor dem Arbeits- und Sozialgericht.

Vergangene Woche wurde Schütz zum zweiten Mal die Kündigung ausgesprochen. In zwei Pressekonferenzen fuhr Schütz mit harten Bandagen auf. Eine Pressekonferenz wurde unter dem Titel: „Landesschulratspräsident Burgenland deckt Lügner DI Wagner“.

Klage gegen zweite Kündigung: „Das ist eine Lachnummer“

Vergangene Woche wurde ihm vom Landesschulrat die zweite Kündigung ausgesprochen. „Er hat Direktor Stefan Wagner in Pressekonferenzen die Begehung von Verbrechen vorgeworfen, ihn wahrheitsunrichtig als notorischen Lügner bezeichnet, und dem Landesschlurat Burgenland unrichtig unterstellt, Lügner zu decken. Das ist ein weiterer Kündigungsgrund“, berichtet Landesschulratspräsident Resch, der auch bekräftigt, dass diese Vorgangsweise rechtlich korrekt abläuft.

Neben den Aussagen gibt es noch einen zweiten Beweggrund, Schütz, die nächste Kündigung auszusprechen: „Für den Fall, dass er den Prozess gewinnen sollte und wieder an die Schule zurück will“, so Resch.

Die Reaktion von Herbert Schütz? „Das ist eine Lachnummer. Ich habe momentan kein aufrechtes Dienstverhältnis. Gegen die zweite Kündigung werde ich natürlich Klage einreichen“, hält Schütz fest.