Erstellt am 19. Mai 2016, 13:10

von Helga Ostermayer

Sebastian, der gute Mühlengeist von Schattendorf. Doris Schuber schupft Management, Administration, Verkauf und Servicetätigkeiten im Museums-, Kultur- und Kommunikationshaus.

Maskottchen Sebastian. Doris Schuber freut sich über neue Mitglieder. Foto: www.muehle-schattendorf.at  |  NOEN, www.muehle-schattendorf.at
„Mir gefällt es sehr, viel mit Menschen zu tun zu haben“, sagt die stets lächelnde Geschäftsführerin des Museums-, Kultur- und Kommunikationshauses „Schuh-Mühle“, Doris Schuber, über ihre Tätigkeit.

Seit der Eröffnung des liebevoll renovierten historischen Objektes im September des Vorjahres, laufen bei der 44-jährigen Schattendorferin die Fäden zusammen.

Ihr Tätigkeitsfeld ist dementsprechend vielfältig – es erstreckt sich vom Management des Hauses bis hin zu zahlreichen administrativen Tätigkeiten. Schuber betreut auch den Genussladen mit feinen Bio-Produkten samt integrierter Buchhandlung mit ausgewählten Büchern sowie die gut bestückte Vinothek im Keller des Hauses.

„Mühlen-Café“ tischt am Donnerstagnachmittag auf

Jeden Donnerstag serviert sie von 13 bis 18 Uhr in der gemütlichen Mühlenstube beim Treffpunkt „Mühlen-Café“ den Gästen Kaffee und Mehlspeisen. „Dieser Nachmittag kommt bei den Vereinsmitgliedern besonders gut an. Wir haben schon ein Stammpublikum, das sich regelmäßig zum Plausch bei uns trifft“, bemerkt die Geschäftsführerin, die auch jeden Samstag von 9 bis 12 Uhr in der Mühle für ihre Gäste aufsperrt.

Bei Doris Schuber können auch Tickets für die vielfältigen Mühlen-Veranstaltungen erstanden werden. Hier spannt sich der Bogen vom umfangreichen Kleinkunstprogramm über Konzerte, Lesungen, Vorträge bis zur Förderung von jungen Künstlern.

Eine eigene Mühlenakademie setzt auf hochwertige Seminarangebote, und in letzter Zeit beginnt sich das Haus auch als Hochzeits-Location einen guten Namen zu machen. Jeden letzten Samstag im Monat verkauft Schuber das „Mühlenbrot“, um das, laut der Geschäftsführerin, ein ziemliches „G’riss“ ist.

Da Schuber die viele Arbeit im Haus nicht alleine bewältigen kann, wurde die künstlerische Leitung – mit besonderem Augenmerk auf das Kinderprogramm – in die Hände von Kräuterhexe Uschi Zezelitsch gelegt, die auch das Maskottchen „Sebastian, das Mühlengeisterchen“ kreierte.

Ansprechpartnerin für die Bildungsveranstaltungen ist Julia Bernhardt, die auch Assistenzarbeit macht. Obmann Bürgermeister Johann Lotter leistet bei allem viel Vorarbeit. „Dass sich die Mühle so gut entwickelt hat, ist der Verdienst aller“, ist Doris Schuber überzeugt.