Erstellt am 02. September 2015, 06:47

von Michael Kremser

Sex-Affäre: Lehrer nicht an Schule. Rund um die Anschuldigungen gegen einen Pädagogen wird noch ermittelt. Der befristete Vertrag wurde nicht verlängert.

 |  NOEN, zVg

Wie zu Beginn der Ferien bekannt geworden ist, wird gegen einen Pädagogen in einer höheren Bildungsanstalt ermittelt; ihm wird angelastet mit Schülern in einem sexuellen Verhältnis gestanden zu haben – BVZ.at berichtete:

Zunächst hieß es noch von Seiten des burgenländischen Landeschulrates, dass die Erhebungen gründlich laufen und mit Ende der Ferienzeit ein Ergebnis feststehen würde – dies ist nun allerdings nicht der Fall, die Untersuchungen in der Causa dauern noch weiter ein – der beschuldigte Pädagoge wird in diesem Herbst allerdings nicht an der Schule unterrichten.

„Wird definitiv nächste Woche nicht in der Klasse stehen“

„Uns vom Landesschulrat liegt noch kein Ergebnis der Ermittlungen vor, aber da nächste Woche bereits der reguläre Schulbetrieb wieder aufgenommen wird, mussten wir rasch Handeln, immerhin sind solche Anschuldigungen ja nicht ohne“, so der amtsführende Landeschulratspräsident Heinz Josef Zitz.

„Der Dienstvertrag mit dem Pädagogen war befristet, wir haben uns unter den gegeben Umständen deshalb entschieden, ihn vorläufig für das kommende Semester nicht zu verlängern, er wird also definitiv nächste Woche nicht in der Klasse stehen – ob er überhaupt noch unterrichten wird, darüber kann ich derzeit noch Nichts sagen“, so Zitz, der damit besorgte Eltern beruhigen möchte.

Von Seiten der Staatsanwaltschaft Eisenstadt bestätigt man, dass die Ermittlungen noch am Laufen sind, möchte aber nichts Näheres dazu bekanntgeben.