Erstellt am 13. November 2013, 23:59

Sicherheitsrisiko und Parkchaos Arena. ÖVP-Forderung / Mattersburgs Vize fordert Stadtgemeinde auf mehr Druck auf Arena-Betreiber auszuüben und selbst aktiv zu werden.

ÖVP-Forderung / Im Vorfeld zur anstehenden Budgetsitzung hat die ÖVP-Mattersburg Themen fixiert, die sie im Gemeinderat durchsetzten möchte.

Fußgänger: Sprint über Kreisverkehr oder Route über unbeleuchteten Feldweg

„Beim Einkaufzsentrum Arena fehlt ein Parkplatz-Konzept. Am Parkplatz selbst herrscht oft Chaos, Autos stehen kreuz und quer. Die Einfahrt beim Kreisverkehr wird teilweise als Ausfahrt verwendet, das darf nicht sein. Zudem ist die Ausfahrt über den alten Teil der Arena schlecht beschildert und für ortsfremde Besucher kaum zu finden“, so der Mattersburger Vizebürgermeister Michael Ulrich, der weiters hinzufügt: „Als Fußgänger muss man über den Kreisverkehr beim Schnellstraßen-Zubringer sprinten oder über den unbeleuchteten Feldweg (Hotterweg Richtung Walbersdorf) gehen. Die Gemeinde muss mit dem Land, der Bezirkshauptmannschaft und dem Arena-Betreiber diese Sicherheitsrisiken beheben oder selbst baulich tätig werden“, so die Forderung der ÖVP.

„Die Gemeinde muss tätig werden bevor Schaden entsteht“

Die Stadtgemeinde Mattersburg soll laut Michael Ulrich mehr Druck auf den Betreiber der Arena machen, da sich dieser nicht an die behördlichen Vorschreibungen hält. „Die Gemeinde muss tätig werden bevor Schaden entsteht.“

Zur Vorgeschichte: Der zweite Arena-Abschnitt (im Bereich des Cineplexx-Kinos), wurde Ende März 2010 eröffnet. Arena-Betreiber Werner Gruber hätte eine Verkehrslösung, sprich eine Unter- oder Überführung umsetzen sollen, bislang ist jedoch noch nichts geschehen. Die Folge? Immer wieder queren Fußgänger den verbotenen Weg beim Kreisverkehr über die Schnellstraße.

Stadtchefin Salamon: Bezirkshauptmannschaft und Land zuständig

„Es gibt immer wieder Gespräche mit dem Planer der Arena, dem Land und der Bezirkshauptmannschaft. Seit dem Sommer gibt es bereits die neuen Behinderten-Parkplätze sowie die Parkplätze für Taxis“, führt SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Salamon aus und die fügt hinzu: „Bevor man etwas einfordert, sollte man sich informieren. Seit einem Jahr gibt es erneute Gespräche mit dem Arena-Planer und dem neuen Referatsleiter des Straßenbaus sowie mit der BH.“

Laut der Mattersburger Stadtchefin sei die Bezirkshauptmannschaft sowie das Land zuständig, die Stadtgemeinde werde jedoch mit einbezogen.

„Es gibt mittlerweile auch eine neue Verkehrszählung und ein Gutachten, die in die weitere Planung mit einfließen. Die Stadtgemeinde übernimmt bei den Gesprächen eine Vermittlerposition. Alles, was seitens der Gemeinde baulich gemacht werden konnte, haben wir auch gemacht, wie zum Beispiel den Radweg zur Arena. Man sollte dem neuen Referatsleiter der Abteilung Straßenbau Zeit lassen, um die Dinge zu regeln.“