Erstellt am 10. Mai 2016, 11:42

von Bettina Eder

So sieht das KUZ Mattersburg aus!. Siegerprojekt der Ausschreibung wurde vorgestellt. Schon im Herbst soll laut Landesrat Bieler mit dem Bau begonnen werden.

Landtagspräsident Christian Illedits, Landesrat Helmut Bieler und Bürgermeisterin Ingrid Salamon (v.l.) mit dem Modell. Foto: Eder  |  NOEN, Bettina Eder
Die Wettbewerbsjury zur Ausschreibung des Generalplaners für das Kulturzentrum Mattersburg hat sich einstimmig für das Siegerprojekt von Holodeck Architects (Wien) entschieden.

Das Siegerprojekt wurde nun nach Ablauf aller Einspruchsfristen präsentiert. Landesrat Helmut Bieler zum Projekt: „Das Ziel, ein zeitgemäßes Kultur- und Veranstaltungszentrum zu schaffen, ist wieder einen großen Schritt näher gerückt. Es geht jetzt um eine zügige Umsetzung des Siegerprojektes sowie um eine schnellstmögliche Wiedereröffnung des Kulturzentrums Mattersburg.“



Die wesentlichen Merkmale würden wie versprochen erhalten bleiben. Laut Landtagspräsident Christian Illedits sei es den Planern gelungen, eine „Symbiose aus alt und neu, welche dem kulturpolitischen Stellenwert des Gebäudes gerecht wird“, zu kreieren.

Stadtchefin Salamon betonte die Bedeutung des KUZ für die Stadt. Bei der Auswahl des Planers handelte es sich um ein zweistufiges Verfahren. Aus den Bewerbungen wurden sieben Bewerber ausgewählt, die zur Ausarbeitung von Planungskonzepten eingeladen wurden. Die Umsetzung des Siegerprojektes (Beschlussfassungen im Land und der Belig sowie Ausschreibungen) geht nun laut Bieler sofort weiter.

Der Bevölkerung wurde es Dienstag präsentiert, siehe auch morgen auf Seite 11 der Mattersburger BVZ-Printausgabe!


Die Jury über das Siegerprojekt

Das Siegerprojekt von Holodech Architects zeigt eine intensive Auseinandersetzung und einen besonders wertschätzenden Umgang mit dem Bestand und seiner Geschichte. Gleichzeitig wird den heutigen funktionalen Anforderungen der verschiedenen Nutzungen des KUZ Mattersburg entsprochen.

Das Planungskonzept überzeugte unteranderem mit seiner Referenz vor dem erhaltenswürdigen Zentralbau. Der ganzheitliche Ansatz der homogenen Verbindung zwischen dem Bestehenden und dem Neuen stärkt die Identität des Kulturzentrums mit seinen Nutzungen am Standort Mattersburg.

Gleichzeitig wird das Gebäudeensemble – Kulturzentrum und Schulcluster – in seiner ursprünglichen Form wieder intensiviert und zeigt auch damit einen sensiblen Umgang mit dem anspruchsvollen Umfeld.