Erstellt am 10. September 2012, 14:01

SPÖ überlegt noch wegen Anfechtung in Marz. Nachdem die Gemeindewahlbehörde in Marz (Bezirk Mattersburg) wegen Fristversäumnis den Wahlvorschlag der SPÖ für die Gemeinderatswahl nicht zugelassen hat, überlegt man bei der SPÖ eine Wahlanfechtung.

"Wir werden jetzt natürlich mit den Freunden in Marz beraten, was weiter geschehen soll auf kommunalpolitischer Ebene", erklärte SPÖ-Klubobmann Christian Illedits, Bezirks-SP-Chef von Mattersburg, am Montag in Bad Tatzmannsdorf vor Journalisten.

Ob es eine Wahlanfechtung nach dem 7. Oktober geben werde, sei eine Entscheidung, die Ortsorganisation Marz zu treffen habe. Am Sonntag habe die Gemeindewahlbehörde entschieden, dass die SPÖ nicht antreten dürfe. "Es ist uns das demokratische Recht, zur Wahl in Marz zur Wahl anzutreten, nicht gegeben - ich würde sagen, genommen worden", sagte Illedits.

"Man hat sich somit den stärksten Mitbewerber vom Halse geschafft", meinte der Klubobmann in Richtung ÖVP. Die SPÖ habe aufgezeigt, weshalb man der Meinung sei, dass man zur Wahl antreten dürfe. Dies sei bisher "nicht entkräftet, sondern eigentlich noch bestätigt" worden. Illedits ortet diesbezüglich weiterhin "widersprüchliche Aussagen" durch Bürgermeister Gerald Hüller (V).