Erstellt am 22. Juni 2011, 00:00

Stadl brach zusammen. SCHRECKSEKUNDE / Ein Großteil des Stadls hinter dem China-Restaurant in der Bahnstraße brach in sich zusammen.

In sich zusammengebrochen. Der Stadl stürzte in den Garten einer Anrainerin. Rechts daneben befindet sich der Garten der Familie Rosenits, die die Polizei alarmierte.RICHARD VOGLER  |  NOEN
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VON RICHARD VOGLER

MATTERSBURG / Im China-Restaurant in der Bahnstraße ist seit längerer Zeit kein Betrieb mehr. Vergangene Woche wurde die Erde dort jedoch gehörig erschüttert: Der dahinterliegende Stadl stürzte in sich zusammen. Es war Montagabend, gegen 19 Uhr, als sich der Vorfall ereignete.

Brigitte Rosenits (sie wohnt in der Kitaiblgasse und ihr Grundstück grenzt somit an das Gelände mit dem Restaurant und dem dazugehörigen Stadl) berichtet: „Ich saß im Haus und sah fern, als es einen ordentlichen Pumperer machte. Zuerst habe ich gedacht, dass bei uns uns etwas passiert ist.“

„Nachbarin hatte  großes Glück“

Brigitte Rosenits lief auf die Terrasse, wo ihr Gatte saß und den Zusammensturz beobachtete. „Unser Grundstück grenzt zwar an den Stadl, das gesamte Mauerwerk fiel jedoch in den Garten von unserer Nachbarin. Diese hatte großes Glück. Zwei Stunden zuvor habe ich sie noch im Garten gesehen.“

Detail am Rande: Die Nachbarin war die Vorbesitzerin des China Restaurants, dort befand sich das ehemalige Gasthaus in der Bahnstraße. Die Familie Rosenits verständigte die Polizei, diese alarmierte die Feuerwehr. Rund 20 Einsatzkräfte waren vor Ort. „Wir haben herunterhängende Bauteile entfernt und Holz weggerissen“, berichtet Stadtfeuerwehrkommandant Otto Ivancsich. Die betroffene Nachbarin will keine Stellungnahme abgeben. Die Besitzerin des Gebäudes  – nach einem Brand und einem Wasserrohrbruch gab es dort mehrere Monate keinen Betrieb und das Restaurant steht zum Verkauf – war zum Zeitpunkt des Einsturzes nicht im Lokal. Ob der eingestürzte Stadl versichert ist? „Das glaube ich nicht“, so die Lokalbesitzerin.