Erstellt am 28. Mai 2014, 08:28

Streit um Wasser am Römersee. Römersee / Geschäftsführung des Freizeitparks Römersee sieht sich vom Wasserleitungsverband abgezockt und kämpft um ihr Recht.

Am Gelände des Freizeitparks Römersee befinden sich 59 Häuser im Eigentum von Privatpersonen, dennoch bekommt die Freizeitpark Römersee GmbH für diese Häuser vom Wasserleitungsverband nördliches Burgenland Wassergebühren vorgeschrieben. Geschäftsführerin, Margit Rass, sieht das nicht ein und fühlt sich abgezockt.

„Das ist so, als ob ich bei mir zu Hause für den Wasserverbrauch der gesamten Siedlung bezahlen müsste“, meint Rass. „Zudem haben 19 dieser Häuser eine funktionierende Wasseruhr, von denen der Verband ablesen kann und auch tut, da kassiert er doppelt,“ fährt die Unternehmerin fort. Fünf Rechnungsbescheide hat sie bereits angefochten, drei Mal wurde die Berufung vom Wasserleitungsverband, als zuständige Berufungsbehörde, verworfen. Rass wandte sich daraufhin an die zuständigen Beamten der Burgenländischen Landesregierung, von denen sie Recht bekam.

Der Wasserleitungsverband schreibt jedoch weiterhin Gebühren vor. „Dies tut er nunmehr nicht mehr, wie üblich, mittels Bescheid, sondern per Rechnung, die vollkommen unverständlich ist“, berichtet Rass. Die Unternehmerin sieht sich vom Land bestärkt und kämpft weiter. „Wir haben Anfang April erneut einen Antrag auf Bescheiderlass und Auskunft beim Wasserleitungsverband eingereicht, zu dem wir bis heute keine Stellungnahme erhalten haben, so diese wieder negativ ausfällt, sehe ich mich gezwungen zum Verwaltungsgerichtshof zu gehen“, so Rass.

Seitens des WLB wollte man sich zu dem Fall nicht äußern.