Erstellt am 29. Februar 2012, 00:00

Suchaktion: 300 Mann im Einsatz. ABGEBROCHEN / Vermisster Bad Sauerbrunner wurde von seinem Onkel am Bahnhof in Wiener Neustadt aufgefunden.

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BAD SAUERBRUNN/ / Eine am Nachmittag des Faschingsdienstag großangelegte Suchaktion nach einem Abgängigen aus Bad Sauerbrunn fand noch am gleichen Abend ein gutes Ende, denn der Gesuchte kehrte unversehrt wieder nach Hause zurück.

Die Suchaktion nach dem 24-Jährigen wurde gestartet, nachdem dessen Freundin gegenüber der Polizei gesagt hatte, dass er Selbstmordabsichten geäußert und ein längeres Messer, einen Dolch, mitgenommen habe.

17 Feuerwehren aus dem  Bezirk waren im Einsatz

 

Nach einer um 16 Uhr durchgeführten Einsatzbesprechung wurde die Suche im Bereich von Bad Sauerbrunn, Wiesen und Pöttsching unter Einbeziehung von 17 Feuerwehren des Bezirkes, der Rettungshundebrigade Burgenland, der Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes, sowie von Polizeibeamtem durchgeführt. Auch ein Hubschrauber des Innenministeriums war an der Aktion beteiligt. Insgesamt halfen rund 300 Einsatzkräfte bei der Suche mit. Laut Zeugenaussagen war der Vermisste gegen Mittag und auch gegen 18 Uhr gesehen worden. Da die einbrechende Dunkelheit eine weitere Suchaktion aussichtslos erschienen ließ, wurde die Aktion vom Einsatzleiter, Bezirkshauptmann Klaus Meszgolits, um 19.30 Uhr beendet. Dieser berichtet: „Um 22.15 Uhr bekam die Polizei einen Hinweis, dass der Gesuchte nach Hause zurückgekehrt sei.“ Er wurde laut Polizei am Bahnhof Wiener Neustadt von seinem Onkel aufgefunden. Ein Arzt, der ihn untersuchte, attestierte keine Selbstmordgefahr. Die Kosten der Aktion, die meisten fallen für den Helikopter des Innenministeriums an, gehen zu Lasten des Steuerzahlers.

Besprechung. Bezirkspolizeikommandant Robert Galler (Mitte) besprach mit den Mitgliedern der Rettungshundebrigade die Vorgehensweise.