Erstellt am 01. Mai 2013, 00:00

Team für die Causa Hotterbereinigung. Arbeitsgruppe / Im Bad Sauerbrunner Gemeinderat wurde ein Grundsatzbeschluss gefasst. Liste BIKuS nimmt Gespräche mit dem Land auf.

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Von Helga Ostermayer

BAD SAUERBRUNN/PÖTTSCHING / Bei seiner vor kurzem abgehaltenen Sitzung fasste der Bad Sauerbrunner Gemeinderat den Grundsatzbeschluss, eine Arbeitsgruppe, die speziell mit der Hotterbereinigung am Keltenberg betraut ist, zu bilden.

Nun drängt Bürgermeister Gerhard Hutter darauf, dass in dieser Sache etwas weitergeht. Bei der Sitzung versicherte er, dass es bereits konstruktive Gespräche mit der Gemeinde Pöttsching gäbe. Er könne sich vorstellen, dass die Keltenbergbewohner einen Fragebogen ausfüllen, in dem sie ihre Wünsche schriftlich festhalten können.

Auch SPÖ-Obmann Roland Fürst will, dass in dieser Sache was weitergeht: „Es soll eine konstruktive Lösung gefunden werden! Es muss aber vorher eine sachliche Erhebung durchgeführt werden. Wichtig ist uns, was das kostet, erst dann können wir konkret Stellung beziehen“, so Fürst.

Die Pöttschinger sind in dieser Angelegenheit noch nicht aktiv geworden: „Für uns gilt, dass wir erst einmal im Vorfeld mit dem Land abklären müssen, ob diese Hotterbereinigung überhaupt möglich ist. In dieser Angelegenheit sind unsere Gemeinderäte von BIKuS gefordert“, erklärt der Pöttschinger Ortschef. „Sollte das möglich sein, dann werden wir auch von uns aus mit der Ausarbeitung beginnen. Denn das ist mit Sicherheit sehr zeitaufwändig und geht nicht von heute auf morgen“, versichert Gelbmann.

„Könnten Bauhofgeräte gemeinsam nutzen“ 

Eine Gemeindezusammenlegung käme, laut Hutter, wegen der Größe der beiden Gemeinden Bad Sauerbrunn und Pöttsching nicht in Frage. „Eventuell kann man Infrastruktur, wie zum Beispiel die Geräte des Bauhofes, gemeinsam nützen“, resoniert der Ortchef.

Zur Vorgeschichte: Die Bewohner des Keltenberges, die dem Hotter nach zu Pöttsching gehören, haben großteils ihren Lebensmittelpunkt im nahe gelegenen Bad Sauerbrunn. Das heißt, es wird in der Kurgemeinde eingekauft und ausgegangen und die Kinder gehen hier zu Schule und in den Kindergarten. Deshalb gibt es den Wunsch, ganz zur Kurgemeinde zu gehören.

Johann Vodicka von der Liste BIKuS sagt: „Mein Kollege Alexander Wasser und ich werden am Donnerstag zur Landesregierung gehen und unser Anliegen vortragen. Wie wir weiter in dieser Sache vorgehen werden, das machen wir davon abhängig, was wir von der Landesregierung zu hören bekommen. Dass in Bad Sauerbrunn jetzt eine Arbeitsgruppe gebildet wurde, finde ich für sehr wichtig.“

Bürgermeister Gerhard Hutter. „Es gab bereits konstruktive Gespräche mit der Gemeinde Pöttsching“.

SPÖ-Obmann Roland Fürst. „Für uns ist in erster Linie wichtig, was das kostet, erst dann beziehen wir Stellung.“