Mattersburg

Erstellt am 15. September 2016, 06:54

von BVZ Redaktion

Polizei musste in Nachbarschaftsstreit eingreifen. Der Nachbar drohte jeden Tag eines der Tiere zu töten, sollte Besitzerin bleiben.

llegale Tierfarm? Der Nachbar dokumentierte über die Zaungrenzen die Zustände in dem Nachbarhaus: „Geht gar nicht.“  |  zVg

Die Causa rund um den Nachbarschaftsstreit – dem unmittelbaren Anrainer an das Grundstück einer 32-jährigen Tierfreundin – geht in die nächste Runde (die BVZ berichtete, siehe ganz unten). Wie es derzeit aussieht dürften sich die beiden Streitparteien demnächst vor Gericht sehen.

Anzeige wegen gefährlicher Drohung

Erst vor Kurzem musste die Polizei wieder eingreifen. Die Tierfreundin – sie hält auf ihrem angemieteten alten Bauernhof zwei Ponys, vier Pferde, vier Zwergziegen, 14 Minischweine und sechs Hunde – erstattete bei der Polizei Anzeige gegen den Nachbarn. „

Er soll ihr damit gedroht haben, sollte sie nicht unmittelbar von Walbersdorf wegziehen, würde er jeden Tag eines ihrer Tiere töten“, berichtet ein mit dem Fall betrauter Polizeibeamter.

Die Polizei wurde informiert und rückte schließlich nach Walbersdorf aus, um Nachschau zu halten. Bei der Einvernahme, so der Polizist, stritt der Mann den Vorwurf der gefährlichen Drohung jedoch ab. „Wir haben eine Niederschrift gemacht und an das Gericht weitergegeben“, erzählt der Polizist.

Wie es nun weitergehen wird, kann der Exekutivbeamte jedoch nicht sagen. Dafür seien die Gerichte zuständig.