Erstellt am 15. Oktober 2013, 11:25

Tod nach der Operation. Familientragödie / Mann aus Mattersburg hinterlässt Frau und drei Kinder. Cousin des Verstorbenen initiiert nun eine Spendenaktion, um die in Not geratene Familie zu unterstützen.

Von Richard Vogler

MATTERSBURG / Eine Familientragödie ereignete sich vor kurzem in Mattersburg: Ein Mann starb nach einer Operation, er hinterlässt eine Frau mit drei Kindern. Am 3. Oktober fuhr der 47-Jährige mit Schmerzen ins Krankenhaus Eisenstadt. Nach der Behandlung wurde er wieder nach Hause geschickt.

Die Schmerzen wurden im Laufe des Tages immer stärker, so- dass er am Freitag um 3.30 Uhr morgens die Rettung rief. Im Krankenhaus musste er bis 11.30 Uhr warten, bis er operiert wurde, nach dem Eingriff verstarb der Familienvater an Darmverschluss. Das Krankenhaus nimmt Stellung zum Todesfall: „Es gibt ein Gespräch mit Angehörigen. In solchen Gesprächen kümmern wir uns um die Hinterbliebenen. Offene Fragen werden beantwortet und wir bemühen uns, die seelischen Nöte der Anverwandten zu lindern“.

Ein schwerer Schicksalsschlag für die Familie und es geht ums finanzielle Überleben. Die nun alleinstehende Frau geht keiner Arbeit nach, die Kinder sind fünf, elf und 17 Jahre alt. Die aus der Türkei stammende Frau ist nach dem Todesfall mit den Kindern in die Heimat zur Familie des Verstorbenen gereist. Mittlerweile hat der Cousin ein Spendenkonto eingerichtet und versucht alles Mögliche in Bewegung zu setzen, um finanzielle Unterstützung zu erhalten. „Ich bitte darum, dass viel gespendet wird, die Mutter und ihre drei Kinder benötigen jeden Cent.“