Erstellt am 27. April 2011, 00:00

TOP-THEMA. BVZ BURGENLANDLIGA / Ex-Schattendorf-Kicker Christian Trimmel folgte René Strobl am Ostermontag als Trainer nach.

„Sie mussten handeln“

Nach der Entlassung von Trainer René Strobl beim SV Schattendorf sprach die BVZ mit dem Deutschkreutzer, der von Christian Trimmel abgelöst wird.

BVZ: Können Sie die Entscheidung nachvollziehen?

René Strobl: Grundsätzlich schon, da dieser Schritt wahrscheinlich die letzte Möglichkeit war, um den Karren noch aus dem Dreck zu ziehen, sie mussten handeln. Der Zeitpunkt hat mich aber doch überrascht, da wir gegen Güssing taktisch eine gute Partie gespielt und auch einen Punkt geholt haben. Jetzt stehen die Endspiele gegen die unmittelbare Konkurrenz auf dem Programm und auf diese Spiele haben wir eigentlich hingearbeitet.

BVZ: Welche Fehler haben Sie gemacht?

Strobl: Die Einkaufspolitik war bereits im Sommer nicht das Gelbe vom Ei, da wir es nicht schafften, einen landesligatauglichen Stürmer zu verpflichten. Der Sparstift und die Vereinsphilosophie schränken einen in der Sache doch recht ein. Diese Misere hat sich dann im Winter fortgesetzt.

BVZ: Worauf sind sie stolz?

Strobl: In der jetzigen Situation ist das schwierig zu beantworten, doch ich glaube, dass ich in dem vergangenem Jahr die Philosophie der Vereinsführung befolgt und auch mitgetragen habe. Immerhin sind durchschnittlich immer fünf bis sechs Eigenbauspieler in der Startformation gestanden. Und wirklich stolz bin ich darauf, dass die ganze Mannschaft zwar den Schritt der Vereinsführung versteht, doch bis zur letzten Minute hinter mir gestanden ist.

BVZ: Schafft Schattendorf den Ligaerhalt?

Strobl: Also ich gehe davon aus, dass die Mannschaft sich am Freitag ins Zeug legt und den ersten Heimsieg feiert – dann ist alles möglich. Ich wünsche meiner Mannschaft und auch Nachfolger Christian Trimmel für die letzten Aufgaben noch viel Glück und hoffe, dass der Ligaerhalt doch noch geschafft wird.