Erstellt am 15. Juni 2016, 13:40

von Bettina Eder

Tourismus. Diskussion ums Büro. Steinbrunn ist im neuen Verein "Rosalia-Neufelder Seen Platte" mit im Boot. Jetzt gibt's Tauziehen um Bürostandort.

Am Heuberg. Die Rosalien-Kepelle wurde auf der höchsten Erhebung des Rosaliengebirgen im Jahr 1670 errichtet.  |  NOEN, zVg

Jetzt ist es fix: Steinbrunn tritt dem Tourismusverband Rosalia bei. Das ergab die vor Kurzem abgehaltene Vollversammlung des Tourismusverbandes Steinbrunn. Der war – die BVZ berichtete – mit seinen Nächtigungszahlen ja das Zünglein an der Waage für den neuen Tourismusverband „Region Rosalia-Neufelder Seen Platte“ gewesen, betont Obmann Gerald Troindl, dass es keine einfache Entscheidung zwischen Eisenstadt und Rosalia gewesen war, aber man „bei der Rosalia mehr mitgestalten kann.“ „Mich freut es, dass das jetzt alles – auch mit den Nachbarn Neufeld und Steinbrunn – passt, aber jetzt müssen wir Gas geben. Jede Gemeinde muss so schnell wie möglich eine Sitzung abhalten.

"Büro soll nicht versteckt in Mattersburg sein"

Bis 30. Juni müssen wir beim Land gemeinsam einen Antrag eingereicht haben“, so Alfred Bandat, Obmann des bisherigen Tourismusverbandes Rosalia. Während sich Bandat bedeckt hält – „zuerst muss einmal der Verein formal stehen, dann reden wir über alles andere“, verrät Steinbrunns Stellvertreter Andreas Wirth: Sowohl Steinbrunn als auch Neufeld würden laut Wirth mit je zwei Vorstandssitzen für den Beitritt belohnt.

Wirth weiter: „Das Büro des Verbandes sollte nicht versteckt in Mattersburg sein, sondern in Neufeld. Genau dort, wo Tourismus passiert.“ Auf einen möglichen Standortwechsel angesprochen, erwidert Bandat: „Wenn man sich nicht einigen kann, ist laut Gesetz das Büro in der übernachtungsstärksten Gemeinde – und das ist Mattersburg.“