Erstellt am 18. September 2015, 10:41

von Michael Kremser

Traditionsfeste in Pöttsching gesichert. Gemeindemitglieder gründeten eigene gemeinnützige Organisation um Volksfeste vor Anzeigen zu schützen.

ÖVP-Vize LAbg. Christian Sagartz mit den Ehrengästen LAbg. Christoph Wolf, Vinzenz Jobst, David Kovacs, Josef Haider, NR Niki Berlakovich, Albert Endl und Bgm. Matthias Weghofer am Rosaliafestival. Foto: ÖVP  |  NOEN, ÖVP Pöttsching
Die Marktgemeinde ist eine von vielen im Burgenland, die sich in den vergangenen Monaten mit Anzeigen durch das „Bündnis der Gastronomie Österreich (Austria)“ – BDGA – herumschlagen musste. Erfolgreich, denn SPÖ-Bürgermeister Herbert Gelbmann und sein Gemeindeteam erkundigten sich bereits im Vorfeld, welche Auflagen erfüllt werden müssen, und welche Bedingungen für veranstaltende Vereine gelten zu haben, um als gemeinnützig zu gelten.

Am vergangenen Wochenende fanden nun zwei Events in Pöttsching statt, einerseits der Sturmheurige in der rechten Stadlgasse, andererseits das Rosaliafestival im Meierhof, das bislang immer auf Burg Forchtenstein Einzug hielt – beides Feste, die in der Vergangenheit von der Orts- beziehungsweise der Bezirks-ÖVP organisiert wurden.

In diesem Jahr gab es allerdings bei der Planung der Veranstaltungen schon im Vorfeld Neuerungen. Um sich nicht mit etwaigen Anzeigen rumschlagen zu müssen, wurde eigens ein Verein gegründet. Der „Verein zur Förderung der Dorfkultur“ dient alleine dem Zwecke der Gemeinschaftsförderung und der Unterstützung der Erhaltung der traditionellen Dorfkultur in Pöttsching.

„Es wurde ein Verein gegründet, um das ganze einfacher abzuwickeln und auf geordnete Füße zu stellen. ÖVP-Unterstützer sind Mitglieder des Vereins“, so Christian Sagartz, ÖVP-Vizebürgermeister in einem kurzen Statement.

Der Reinerlös der vergangenen Veranstaltungen kommt diesmal der Sanierung der Küche im Meierhof zu Gute, da diese, um auch weiterhin die traditionellen gemeindlichen Festivitäten in der Eventlocation veranstalten zu können, auf Grund von Behördenauflagen dringend adaptiert werden muss, wie man aus der Gemeinde zu berichten weiß. Besucht waren beide Festivitäten sehr gut, heißt es von den Veranstaltern.