Erstellt am 11. Juni 2014, 09:01

von Michael Kremser

Überstunden werfen einige Fragen auf. Prüfungsausschuss ortet Unklarheiten bei Überstunden der Gemeindebediensteten am Stausee. ÖVP fordert Bademeister.

Ortschefin Reismüller zeigt sich gesprächsbereit, doch das ist Neusteurer zu wenig. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Seit den umstrittenen Überstunden der ehemaligen Amtsleiterin aus Forchtenstein ist dies ein heikles Thema im Gemeindeamt.

274 Sommer-Überstunden am See

Der Prüfungsausschuss nahm nun die angefallenen Überstunden der Gemeindemitarbeiter genauer unter die Lupe und ortete einige Unklarheiten bei den im Sommer 2013 angefallenen Überstunden der Gemeindebediensteten am Badestausee.

Ist man sich bei den über tausend angefallen Stunden in den Wintermonaten des Vorjahres wegen dem lang anhaltenden, schneereichen Winter noch ihrer Sinnhaftigkeit einig, so sind die in den Sommermonaten angefallenen 274 Überstunden der beiden Gemeindebediensteten am Stausee für den Prüfungsausschuss nicht ganz nachvollziehbar.

Vize-Ortschef Neusteurer will Taten sehen

Einmal mehr fordert ÖVP-Vizebürgermeister Josef Neusteurer die Anstellung eines eigenen Bademeisters, damit die beiden bestehenden Gemeindebediensteten entlastet werden.

„Wir fordern schon seit Jahren einen Bademeister für den Stausee, damit dort nicht so viele Mehrstunden anfallen, aber das wird immer überhört“, ärgert sich Neusteurer. „Zudem fehlen die beiden Bediensteten in dieser Zeit bei anderen wichtigen Arbeiten in der Gemeinde“, fährt er fort.

Ortschefin Riki Reismüller nimmt es gelassen: „Wir werden den Sachverhalt eingehend prüfen und zunächst schauen, welches die günstigere Variante ist.“ Neusteurer gibt sich damit nicht zufrieden, er möchte, dass den Worten der Bürgermeisterin endlich Taten folgen.