Erstellt am 18. März 2015, 12:31

von Richard Vogler

KUZ: Ausschreibung nun beschlossen. Architektenwettbewerb wird in die Wege geleitet. Noch vor der Sommerpause soll über die Pläne entschieden werden.

Altbau wird erneuert. Die wesentlichen Merkmale des Gebäudes sollen erhalten bleiben.  |  NOEN, Vogler
Vergangene Woche und diesen Montag gab es die weiterführenden Zusammenkünfte für die Planungen zum Projekt „Umbau KUZ Mattersburg“.

Das Architekturbüro Pichler & Traupmann erarbeitete auf Basis des bereits vorab erstellten Positionspapiers als Grundlage für die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs eine Machbarkeitsstudie samt Raum- und Funktionsprogramm. Bei einem runden Tisch mit Volkshochschule, Literaturhaus, Stadtgemeinde und Vertretern der Unabhängigen Plattform zum Erhalt des KUZ wurden vergangene Woche die letzten Details für die Ausschreibung abgeklärt. Montag dieser Woche wurden vom Vorstand der burgenländischen Kulturzentren die Richtlinien für die Ausschreibung beschlossen.

Literaturhaus und VHS weiter im KUZ

Die weitere Vorgangsweise? Noch vor Ostern soll die Landesregierung tagen und die Ausschreibung endgültig absegnen. „Ziel ist, dass der Architektenwettbewerb noch vor der Sommerpause abgeschlossen ist“, wird aus dem Büro von Kulturlandesrat Helmut Bieler berichtet. Einige Eckpunkte, wie das KUZ in Zukunft gestaltet sein soll, sind folgende: Ein 600 Personen fassender Saal, ein eigener Gastronomiebetrieb, die wesentlichen Merkmale des Baues sollen erhalten bleiben, die Veranstaltungstechnik soll modernen technischen Standards entsprechen und Literaturhaus wie auch Volkshochschule werden weiterhin im KUZ beheimatet sein.

„Das Ziel ist, ein zeitgemäßes Kultur- und Veranstaltungszentrum mit der Schwerpunktlegung „Sprache- und Literaturpflege“, „Kinder- und Jugendtheater“ sowie „Gesellschaftlicher Ereignisse“ für Mattersburg am jetzigen Standort“ zu gestalten“, berichtet Bieler.


Infos

Das KUZ ist seit 1. September geschlossen. Grund dafür ist ein Anforderungskatalog der BH mitrund 60 Punkten im Bereich der Infrastruktur, die zu ändern sind. Nachdem zunächst verlautbart wurde, dass das Kulturzentrum abgerissen wird, verwarfen die Verantwortlichen das Vorhaben.