Erstellt am 23. April 2014, 08:50

von Helga Ostermayer

Unsere Wohnpreise liegen im Mittelfeld. Preisstagnation / Die Wohnungspreise im Bezirk bewegen sich im burgenländischen Mittelfeld. Jungfamilien sind sie oft dennoch zu hoch.

Wohnen in Österreich wird immer teurer. Der Immobilien-Markt im Burgenland ist hingegen stabil. Diese Tendenz zeigt sich auch im Bezirk Mattersburg, der sich punkto Wohnungspreise im burgenländischen Mittelfeld bewegt.

„Im Bezirk sind die Preise gleichbleibend stagnierend. Besonders in der Bezirkshauptstadt wird von den Genossenschaften viel gebaut. Die Zahl der Anfragen ist jedoch höher als passende Angebote am Wohnungsmarkt vorhanden sind. Denn jungen Familien, die noch nicht viel angespart haben, sind die angebotenen Wohnungen oftmals zu teuer“, weiß Immobilien-Makler Robert Soder. Den Preis für‘s Wohnen bestimmt natürlich auch die Nähe zu touristischen Gebieten oder zur Bundeshaupststadt.

Preise älterer Eigentumswohnungen gesunken

Was zahlt man im Schnitt für eine Standard-Genossenschaftswohnung im Bezirk? „Eine solche Wohnung bewegt sich zwischen 70 und 90 Quadratmetern. Da legt man in der Regel zwischen 40.000 und 60.000 Euro als Baukostenzuschuss hin“, so der Fachmann.

Im Burgenland sind die Preise älterer Eigentumswohnungen im Vorjahr im Vergleich zu 2012 um drei und sechs Prozent gesunken, so eine aktuelle Analyse von „Immobilien.net“. Nur für Neubau-Eigentumswohnungen muss man jetzt auch bei uns mehr bezahlen als in den Jahren zuvor.

Burgenländer leben aber sowieso lieber in Einfamilienhäusern als in Wohnungen, zeigt die Statistik. Auch hier bestimmt die Nachfrage den Preis.