Erstellt am 24. Dezember 2014, 05:18

von Christopher Ivanschitz

Finanzierung für Maßnahmen fixiert. Nachdem der Gemeinderat die Pläne endlich absegnete, wurde das Konzept nun mit drei Millionen Euro budgetiert.

Bergerstraße. Eine Niveauanhebung beim Schulweg steht bevor. Außerdem soll es dort künftig eine 30 km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung sowie ein Halte- und Parkverbot an der rechten Fahrbahn geben.  |  NOEN, Richard Vogler

Rund zwei Jahre lang wurde in der Bezirkshauptstadt mit der Bevölkerung über neue Verkehrsverbesserungen diskutiert. Außerdem wurden Verkehrsplaner beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, welches am 28. Oktober in der Gemeinderatsitzung mit einem Mehrheitsbeschluss endgültig fixiert wurde. SPÖ und ÖVP stimmten geschlossen dafür, die Grünen mit Gemeinderat Michael Unger und Sonja Sieber, wie auch Peter Pregl von der Liste „Zukunft Mattersburg“, waren dagegen. Nun muss man auf die Verordnungen der Bezirkshauptmannschaft warten, bevor man mit der Umsetzung der einzelnen Vorhaben beginnen kann.

„Es war mir persönlich sehr wichtig und von Beginn weg ein großes Anliegen. Nach zwei Jahren hat sich bei uns viel bewegt. Bereits 2012 gehörte dieses Projekt zu den Wahlkampfforderungen der ÖVP für die Innenstadtmaßnahmen. Wenn wir es nun rasch umsetzen, dann ist für die Stadt viel Positives passiert“, so Vize-Bürgermeister Michael Ulrich. Dieser findet auch lobende Worte für die SPÖ: „Nach den langen Verhandlungen sind sie über ihren Schatten gesprungen, haben gut mitgearbeitet und den Bürgerbeteiligungsprozess ermöglicht.“

Drei Millionen Euro Budget

Insgesamt kommen 20 größere und auch kleinere Korrekturen auf die Gemeinde zu. Diese wurden nun mit rund drei Millionen Euro budgetiert. Das Radwegenetz bei der Arena Mattersburg wurde bereits fertiggestellt, ebenso wurde mit der Umgestaltung der Bergstraße bereits begonnen. „Die gröberen Baustellen haben natürlich Vorrang. Dort werden die Bauarbeiten schnellst möglich begonnen“, so Ulrich, der sich auch über die große Anteilnahme seitens der Bürger freute.

Rund 1.000 Bewohner haben ihre Anregungen eingebracht. Zu sechs Terminen kamen je rund 200 Personen, haben dabei mitdiskutiert und ihre Anregungen online oder direkt am Gemeindeamt eingebracht.