Erstellt am 05. Oktober 2011, 08:32

Werbetrommel für die Region in Südeuropa. REISE NACH ITALIEN / Mattersburger Delegation präsentierte kulinarische Produkte aus der Region vor 25.000 Besuchern.

Brigitte Gludowatz und Koch Zsolt vom Florianihof am Markt in Gustatella.  |  NOEN
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VON RICHARD VOGLER

MATTERSBURG/REGION ROSALIA / Der traditionelle Markt in Gustatella, 70 Kilometer südlich von Verona, hatte dieses Jahr zum ersten Mal Gäste aus Mattersburg: Eine sechsköpfige Delegation rund um den Florianihof-Chef und Tourismusobmann der Region Rosalia, Alfred Bandat, war vor Ort und machte Werbung für die Region und die Stadt Mattersburg. Wie die Idee entstand? „Mit Mozzarella-Koch Roberto, der bei uns beim italienischen Fest aufgekocht hat, bin ich ins Gespräch gekommen. Schnell war fixiert, dass wir uns dort präsentieren werden“, berichtet Bandat.

750 Kilometer lange  Anreise

Mit Bandat, Otto Ivancsich, Brigitte Gludowatz, Korinna Koch sowie dem Koch des Florianihofs, Zsolt, sowie dessen Schwester war schnell ein Team gefunden. Die 750 Kilometer lange Anreise dauerte zwölf Stunden lang. Vom Markt zeigt sich Bandat tief beeindruckt: „Die Stadt hat 16.000 Einwohner, während der beiden Tage am 24. und 25. September waren geschätzte 25.000 Leute am Markt. Die Produkte wurden vorab produziert. Die Italiener kamen in den Genuss von Apfelstrudel, Apfelkuchen, Topfen- und Bohnenstrudel, Gulaschsuppe und Bratwürsteln. Der „Renner“ war der Apfelstrudel - am Sonntag gegen 13 Uhr war die Süßspeise ausverkauft.“

Die Resonanz? „Die Leute waren begeistert. Wir wurden gefragt, ob wir wiederkommen“, berichtet Fleischermeister Otto Ivancsich. Ein Urlaub war die Präsentation – es wurden weiters Prospekte über die Stadt Mattersburg und die Region Rosalia verteilt – nicht. „Es war überaus anstrengend. Von neun Uhr in der Früh bis 22 Uhr war der Markt komplett überfüllt“, so Bandat.

Beeindruckt waren Bandat und Co. vor allem von der Dimenison des Marktes. „Unseren italienischen Markt kann man mit jenem in Gustatella nicht vergleichen. Dort war er nicht nur entlang einer Straße, sondern zum Teil auch in den Seitengassen. Von einem Ende zum anderen waren es geschätzte eineinhalb Kilometer“, erläutert der Florianihof-Geschäftsführer.

Dichtes Gedränge. Der Markt erstreckte sich auf einer Länge von eineinhalb Kilometern.

ZVG