Erstellt am 11. März 2015, 08:25

von Michael Kremser

Festival-Straße wird nun saniert. Finanzierung der Sanierung nun gesichert, Verhandlungen abgeschlossen - Bauarbeiten starten in Kürze.

Schlaglöcher wie dieses gehören bald der Vergangenheit an.  |  NOEN, zVg
Es ist ein Thema, mit dem man sich in der Erdbeergemeinde schon seit beinahe zwei Jahrzehnten beschäftigt – die Schöllingstraße, Güter- und Radweg, der am Sportplatz und Festivalgelände vorbei bis auf die Landesstraße in Richtung Bad Sauerbrunn führt.

Überseht von Schlaglöchern, die meist nur provisorisch geflickt wurden, und die mangelnde Wildbachverbauung ließ die Straße schon des Öfteren in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken (die BVZ berichtete mehrmals). Nachdem die Veranstalter der Festivals in der Wieser Ottakringer-Arena im Herbst des Vorjahres ein geplantes Facelifting des Geländes publik machten, sah man sich von Seiten der Gemeinde gezwungen, die zum Areal führende Straße auch einer Sanierung zu unterziehen.

Vergangene Woche konnten nun alle Verhandlungen mit den betreffenden Gremien abgeschlossen werden, und der bereits Ende des Vorjahres im Gemeinderat beschlossenen kompletten Sanierung der Straße steht nun nichts mehr im Wege – die Bauarbeiten starten in Kürze, weiß man aus der Gemeindestube zu berichten. Fertiggestellt soll die Sanierung bereits beim ersten Konzert der Saison Ende Mai sein.

Opposition kritisiert Projektentwicklung

Die Kritik der Opposition, wonach das „Projekt Klostergraben“, unter welchem Namen das Vorhaben bislang bekannt war, in seiner Gesamtheit – diese beinhaltet auch die Wildbachverbauung des Güterweges, die nun nicht stattfindet – von Bürgermeister Matthias Weghofer, obwohl bereits vor Jahren beschlossen, wieder zurückgezogen wurde und die kommende Sanierung der Schöllingstraße nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sei, weist dieser entschieden zurück:

„Das Projekt Klostergraben ist sicherlich nicht an mir gescheitert, ich kann keinen der betreffenden Grundstückseigentümer dazu zwingen, einen Wildbachverbau zuzulassen“, so der Ortschef, der weiter ausführt: „Natürlich ist uns der Hochwasserschutz, zu dessen Zweck der Verbau erfolgen sollte, immer noch ein großes Anliegen, aber die Gelder dafür werden zur Zeit in anderen Bereichen benötigt.“