Erstellt am 21. Dezember 2013, 23:59

Wilderei in Wiesen: Beweise fehlen. Aus Mangel an Beweisen stellte die Staatsanwaltschaft Eisenstadt das Verfahren gegen den Verdächtigen ein.

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WIESEN /  Ein möglicher Fall von Wilderei sorgte vor einigen Wochen in Wiesen für Aufregung unter der Jägerschaft von Wiesen und Mattersburg. Mittlerweile wurde das Verfahren gegen den damals Verdächtigen mangels Beweisen eingestellt.

Mangels an Beweisen eingestellt 

„Das Verfahren wurde eingestellt, da eine Tatbegehung nicht beweisbar war, um diesbezüglich eine Verhandlung durchzuführen. Es gibt zwar eine Frau, die einen Schuss gehört hat, jedoch wurde keine konkrete Person gesehen, die den Schuss abgegeben hat. In so einem Fall müssen wir abwiegen, welche Beweisergebnisse uns vorliegen. Die Beweise, die für ein Strafverfahren erforderlich sind, waren in diesem Fall zu wenig“, so Verena Strnad, stellvertretende Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt.

„Werden in Zukunft  verstärkt kontrollieren“

Eduard Jakubec, seines Zeichens Jagdleiter von Mattersburg, sagt dazu: „Die Jagdpächter und ich werden uns dem anschließen. Wir werden aber alle gemeinsam in Zukunft verstärkt im Revier die Augen und die Ohren offen halten und Kontrollen vornehmen, auch zu Zeiten, wo man das nicht vermuten würde. Sollten wir wieder eine verdächtige Person sehen, so werden wir die Angelegenheit weiterverfolgen.“

Zur Vorgeschichte: Im November wurde im Ortsgebiet von Wiesen ein Reh angeschossen und verletzt liegen gelassen. Der damals Beschuldigte bestritt von Anfang an alle Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat nun das Verfahren gegen den Mann eingestellt. Eine Spaziergängerin war damals Zeugin des Vorfalls. Der einzige Beweis für den Wilderei-Fall war das verletzte und später von Jägern getötete Reh.