Erstellt am 02. Dezember 2014, 09:31

von APA/Red

Sperre wegen vereister Bäume. In der Gemeinde Forchtenstein (Bezirk Mattersburg) gibt es vorerst keine Entwarnung für die Bewohner im Ortsteil Rosalia.

 |  NOEN, Wodicka

Weil durch die Eislast immer noch Bäume umstürzen, bleibt die L223 gesperrt, auch von niederösterreichischer Seite ist die Zufahrt unmöglich. Eine Aufhebung der Sperre war heute, Dienstagfrüh zunächst nicht absehbar.

Alle 30 bis 60 Sekunden kracht ein Ast zu Boden

Die Einsatzkräfte raten den Bewohnern derzeit vor allem Eines: "Drinnen bleiben", so der Kommandant der Feuerwehr Neustift an der Rosalia, Michael Sauerzapf zur APA. Im Freien ist es derzeit nicht nur unwirtlich, sondern in der Nähe von Bäumen auch gefährlich.

Die Rosalia war heute, Dienstagfrüh, weiterhin in Nebel gehüllt, die Temperatur lag unter dem Gefrierpunkt. In Waldnähe wird die herrschende Stille im Schnitt gut alle 30 bis 60 Sekunden von lautem Knacken und Krachen unterbrochen, wenn wieder ein Baum oder ein Ast unter der eisigen Last kapituliert hat und zu Boden kracht.

"Bäume sind nach wie vor gefallen"

"Die Bäume sind nach wie vor gefallen", schilderte Sauerzapf die Situation der vergangenen Nacht. Er könne sich derzeit nicht vorstellen, dass die Straße freigegeben wird. Die Rosalia war auch am Dienstag wegen der Sperre weder von Forchtenstein noch vom benachbarten Niederösterreich aus mit dem Auto erreichbar.

Die Entscheidung trifft ein Einsatzstab, der am Vormittag die Lage beriet. Ihm gehören Vertreter von Bezirkshauptmannschaft, Gemeinde und Feuerwehr sowie von Polizei und den Esterhazy Betrieben an.

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