Nach dem tollen Start der BVZ-Meinungsmacher sind die Ergebnisse der ersten Umfragerunde (die nächste folgt Anfang November) nicht nur unter den Lesern, sondern auch in der Landespolitik in aller Munde.
Für Überraschung sorgte unter anderem auch die Zufriedenheit mit der Europäischen Union. Obwohl zuletzt immer wieder zu hören war, dass man der EU-Politik vor allem im Burgenland skeptisch gegenübersteht, zeigt sich in den Umfrage-Ergebnissen, dass dabei sehr wohl differenziert wird: So denken rund 69 Prozent, dass der EU-Beitritt dem Burgenland genützt habe (siehe Grafik links oben).
„Die Förderungen der EU waren maßgeblich für den Aufstieg des Landes mitverantwortlich“, hält dazu auch Landeschef Hans Niessl fest. „Ohne die EU wäre das Burgenland nicht auf der Überholspur“, verweist Landesvize Franz Steindl auf die Entwicklung der Wirtschaft.
Was die Nachfolgeförderung im Anschluss an das Phasing-Out angeht, zeigt man sich im Burgenland zuversichtlich, dass in Zukunft neue Gelder aus Brüssel ins Land fließen könnten.
REAKTIONEN
„Die Umfrage ist eine Bestätigung der Arbeit von Hans Niessl und seinem SPÖ-Regierungsteam.“
Robert Hergovich, SPÖ
„Es freut mich, dass 78 Prozent mit der Arbeit von Franz Steindl zufrieden sind, womit er knapp hinter dem Landeshauptmann liegt.“
Christian Sagartz, ÖVP
„Besser frisch und weniger bekannt – wie unser Parteichef Michel Reimon – als etabliert und ideenlos.“
Regina Petrik, Grüne
„Wir konzentrieren uns mit unserer Arbeit auf die Menschen – und der Trend zeigt, dass wir ganz gut unterwegs sind.“
Wolfgang Rauter, Liste Burgenland







