Erstellt am 17. Dezember 2015, 16:07

von Gerald Burggraf

100 Flüchtlinge in Bruckneudorf. In Bruckneudorf verdoppelt sich für sechs Monate die Anzahl an Asylwerbern. 80 Menschen finden in der Heeresbauverwaltung Ost Platz, 20 bleiben am Königshof.

 |  NOEN, Havelka
Demnächst werden auf der Fläche der Heeresbauverwaltung Ost neben dem Bauhof rund 80 Flüchtlingen in den bestehenden Gebäuden und zusätzlichen Containern untergebracht. Das Asylquartier ist jedoch lediglich für ein halbes Jahr, spricht über die Wintermonate, geplant. Von den 80 Flüchtlingen kommen 50 neue nach Bruckneudorf. Darüber hinaus siedeln zehn Menschen aus dem Königshof sowie 20 aus der Schöberlgasse in die Lagerstraße 1 um. Weitere 20 Flüchtlingen bleiben im Königshof von Sabine Schöller-Lamberty.
 
Der Zahl von 80 Asylwerbern geht eine Vereinbarung zwischen dem Land Burgenland und dem Flüchtlingskoordinator Christian Konrad voraus. Darin ist jedoch ebenso festgehalten, dass in Bruckneudorf maximal 100 Flüchtlinge untergebracht werden müssen. Dieses Kontingent wird damit komplett ausgeschöpft. Nach sechs Monaten werden 50 Menschen das Heeres-Areal wieder verlassen.
 
Mit dieser Einigung ist auch die Petitions-Übergabe an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am kommenden Dienstag vom Tisch. Unterschriften werden dennoch weiter gesammelt. So soll im Laufe des Monats Jänner die Liste an Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) übergeben werden, um auch das Parlament von der Situation in Bruckneudorf in Kenntnis zu setzen.