Erstellt am 04. April 2012, 07:44

17-Jähriger rastete aus. ESKALIERT / Beim Fußballmatch in Neusiedl gingen Bursch die Nerven durch: Er verpasste einem Security einen Kopfstoß.

Gewalttätig. Der 17-jährige Bursch brach dem Security-Mann das Nasenbein. SYMBOL  |  NOEN
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NEUSIEDL AM SEE / Am Freitag kochten die Emotionen am Neusiedler Sportplatz auch abseits des Spielfelds - kurz nach Matchende kam es zur Unruhe durch drei Fans der Gegnermannschaft aus Amstetten, die Schiedsrichter und Spieler wild beschimpften, sodass ein Security-Mann einschreiten musste, um die Burschen zu beruhigen. Diese ließen sich aber nicht abregen, und wurden des Fußballplatzes verwiesen. Am Weg aus dem Stadion gingen dem 17-Jährigen des Trios dann völlig die Nerven durch: Er verpasste dem Security-Mann einen Kopfstoß.

Nasenbeinbruch: 30-jähriger  Mann ins Spital gebracht

Der 30-jährige Security-Mann war eingeschritten, nachdem es kurz nach dem Abschlusspfiff neben dem Fußballplatz zu Tumult gekommen war - er versuchte, die aufgebrachten Fans zu beruhigen, was jedoch misslang. Als die drei Burschen des Stadions verwiesen wurden, attackierte der 17-jährige Schüler dann den Security-Mann und gab ihm einen Kopfstoß. In weiterer Folge eskalierte die Situation und es kam zu einem Handgemenge zwischen Besuchern des Fußballspieles und der Security. Vor dem Eingang des Fußballplatzes beschädigte der 17-Jährige dann auch einige Autos. „Meinem Mitarbeiter wurde das Nasenbein gebrochen. Er musste ins Krankenhaus nach Hainburg gebracht werden, derzeit befindet er sich im Krankenstand“, so Christian Trummer, Inhaber der Neusiedler Security-Firma „SES“.

Polizei verständigt: Bursch  auf Station mitgenommen

Sofort nach dem Zwischenfall wurde die Polizei gerufen, welche den 17-Jährigen auf die Neusiedler Polizeistation mitnahm. „Er wurde mitgenommen und ist ein paar Stunden später von seiner Mutter abgeholt worden. Es folgt eine Anzeige wegen Körperverletzung und Ordnungsstörung“, so ein Beamter der Polizei Neusiedl am Montag.

Angeblich ist der 17-jährige Schüler aus Amstetten wegen eines ähnlichen Zwischenfalls auch in Mattersburg auffällig geworden, die Polizei gab dazu aber keine Auskunft.